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Streetscooter
Das Werk als Lieferwagen DHL (2017)

Streetscooter GmbH (eigene Schreibweise Straßenroller) im Aachen ist ein Hersteller von elektrische Fahrzeuge. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Deutsche Post Beteiligungen Holding. Streetscooter GmbH produziert nicht nur vollelektrische Transporter, sondern auch Elektro Fahrräder transportieren für überwiegend städtische Nutzung.

Geschichte

Prototyp C16 (2014)

Im Juni 2010 gründeten Achim Kampker und Günther Schuh Straßenscooter GmbH (Namensänderung in StreetScooter GmbH im August 2014), eine privat finanzierte Forschungsinitiative an der RWTH Aachen die zusammen mit 80 mittelständischen Unternehmen und zahlreichen Forschungseinrichtungen das erste Elektroauto speziell für Kurzstrecken entwickelt hat. Inzwischen ist die Forschungsinitiative zu einem eigenständigen Unternehmen gewachsen. Im Mai 2011 wurde die KonzeptautoZeitgeist erstmals der Öffentlichkeit gezeigt und im Herbst folgte der erste StreetScooter-Prototyp Kompakt auf der IAA in Frankfurt, gefolgt von der Nutzfahrzeugversion Arbeit. 2012 gründete Kampker dieker Non-Profit-OrganisationNetzwerk für bezahlbare und nachhaltige Elektromobilität ("Netzwerk für bezahlbare und nachhaltige Elektromobilität") und wurde dessen erster Präsident. und wurde Signal erster Vorsitzender. An der RWTH Aachen ein Multi-Material3D Drucker von Stratasys baute innerhalb von zwölf Monaten einen voll funktionsfähigen Elektroauto-Prototyp, den StreetScooter C16, die am 25. Oktober 2014 auf der EuroMold der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Im Jahr 2014 produzierten rund 100 Mitarbeiter 200 Fahrzeuge auf der Waggonfabrik Talbot. Im Mai 2014 wurde bekannt, dass die Städteregion Aachen und der Sparkasse Aachen haben Elektrofahrzeuge bei dem Unternehmen bestellt. Im Dezember 2014 kaufte die Deutsche Post das Unternehmen, das zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft wurde.

Bisherige Versuche der Deutschen Post AG, ein Elektrofahrzeug von einem Autohersteller entwickeln zu lassen, waren gescheitert, woraufhin sie sich entschied, ein eigenes Fahrzeug zu entwickeln. Bereits 2014 hatte das Unternehmen eine Teststrecke für seine Lieferwagen im deutsch-niederländischen Gewerbegebiet business Avantis.

Im April 2016 gab die Deutsche Post bekannt, dass sie mit der Massenproduktion des Streetscooter Arbeit, bis Ende des Jahres sollen die ersten 2.000 Fahrzeuge produziert werden. Schließlich konnten bis Ende 2016 insgesamt 1.906 Fahrzeuge produziert werden. Im Jahr 2016 sagte Deutsche Post-Vorstand Jürgen Gerdes, dass die gesamte Postflotte von rund 70.000 Fahrzeugen langfristig durch Elektroautos ersetzt werden soll. Ab 2017 würden jährlich etwa 10.000 Fahrzeuge produziert. Bis September 2017 wurde die Produktionskapazität bereits auf 15.000 Fahrzeuge pro Jahr erhöht.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 präsentierte die Streetscooter GmbH das größere Modell Streetscooter Work L.

Im April 2017 kündigte die Deutsche Post an, noch im selben Jahr einen zweiten Produktionsstandort zu eröffnen Nordrhein-Westfalen würde benutzen. Im September berichteten die Medien, dass dieser Ort in Letzte wäre. Die Jahresproduktion sollte gleichmäßig auf die Modelle Work und Work L verteilt werden. Darüber hinaus steht der 32.000 Euro teure Streetscooter nun auch externen Kunden wie Kommunen zur Verfügung.

Im Dezember 2017 wurde bekannt, dass Lieferanten und Betriebsräte kritisierten, dass die bisher ausgelieferten Fahrzeuge den Praxisanforderungen von DHL im täglichen Einsatz in den Wintermonaten nicht vollständig entsprechen würden. Insbesondere verkürzte die Elektroheizung die angegebene Reichweite von 100 km auf 70 km, was sich negativ auf die Geschäftsprozesse auswirkte. Dies wurde jedoch von der Deutschen Post bzw. DHL bestritten.

Modelle

Streetscooter Arbeit

Streetscooter Arbeit als Lieferwagen von Städteregion Aachen (2015)
Streetscooter Arbeit als abholen (2017)

Es Frontantrieb Fahrzeug hat eine elektrohydraulische Servolenkung. Die Höhe des Laderaums ist für den Zustelldienst des Paketdienstes DHL und der Postzustellung rückenschonend optimiert. Durch die höhere Ladefläche ragen die Radhäuser nicht in den Laderaum hinein. Der Laderaum ist von beiden Seiten und von hinten zugänglich. Der Körper besteht aus Kunststoff. Der Grundpreis in Deutschland beträgt 32.000 Euro.

Streetscooter Arbeit L

Das Model Arbeit L ist die größere Variante des StreetScooter-Arbeit, mit 30% mehr Nutzlast und fast doppelter Nutzlast.

Streetscooter Work XL

Am 16. August 2017 wurde das Modell Arbeit XL präsentiert auf der Grundlage der Ford Transit und mit einer Ladefläche von 20 Kubikmeter.

Andere Arbeitsbereiche

Streetscooter hat von der Deutschen Post einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag für Elektrofahrräder erhalten, Dreiräder, Einsitzer oder Cabrios. Der Prototyp des Dreirads hat eine Nutzlast von 90 kg, die des Elektrofahrrads 60 kg.

Externe Links