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Studio Irene war das erste Fernsehstudio der Niederländische Fernsehstiftung am niederländischen Ort bussum.
Geschichte
Studio Irene befand sich in der Kapelstraat an der Ecke der Kerkstraat, im ehemaligen Niederländisch-reformierte Kirche. Der Grundstein des Gebäudes wurde im September gelegt 1828, und 1830 wurde die Kirche eingeweiht. Nach der Eröffnung des viel größeren Friedenskirche im 1914 die Kirche wurde stillgelegt. Während der Erster Weltkrieg das gebäude wurde als Evangelisches Militärheim für die mobilisierten Soldaten. Es wurde dann verkauft und als Geschäftshaus genutzt.
Seinen Namen verdankt das Studio dem Textil- und Vorhanghandwerk „Irene“, das zuvor Philips Eindhoven mietete das Gebäude, befand sich im ehemaligen Kirchengebäude.[1]
Anfang 1951 wurde das Gebäude von Philips als Fernsehstudio eingerichtet, De NTS durfte es als Sender nutzen. Der Kirchturm wurde um 6 Meter erhöht, um Strahlsender um die für den Anschluss an die Kanal Lopik.[2] Mit einer Grundfläche von ca. 100 Quadratmetern war die Studiofläche sehr begrenzt. Später wurde eine kleine Erweiterung vorgenommen, damit etwas mehr Platz für Dekore war. Von Studio Irene, 2. Oktober1951 das allererste nationale Fernsehprogramm, das um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird.
Nach der Versuchszeit von über 2 Jahren wurden Studio und Personal im Januar 1954 von der NTS.[3][4]
Studio Irene wurde am 6. April 1955 von einem Großbrand heimgesucht.[5] Mit einem Dekorwechsel, a Quecksilberlampe verweilte und ein Vorhang hatte sich dagegen gelegt, der dann Feuer fing.
Nach dem Brand wurde das Studio grundlegend renoviert und nach sechs Monaten wieder in Betrieb genommen. Nach der Restaurierung wurde das Gebäude bis Oktober 1967 als Atelier genutzt, inzwischen allerdings das deutlich größere Studio Vitus und Concordia wurden, auch in Bussum, eingesetzt. Nach dem großen Brand im Studio Vitus 1971 wurden die Studioaktivitäten dauerhaft nach Hilversum verlegt, wo die where Sendeviertel bietet seit Dezember 1962 neue und moderne Studiounterkünfte an.[6][7]
Studio Irene wurde in späteren Jahren als Test- und Entwicklungsraum sowie als Speicher genutzt. Das Gebäude wurde im September 1983 von der NOS geschlossen[8] und wurde Anfang 1984 für 160.000 Gulden an die Gemeinde Bussum verkauft.[9] Es folgten mehrere vergebliche Versuche, das Gebäude zu retten; es soll ein Rundfunkmuseum werden[9], oder ein Ausstellungsraum[10]. 1992 wurde es abgerissen, um Platz für eine Filiale der ING-Bank.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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