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EIN stuga ist ein Schwedisch Art des (Familien-)Hauses, das in der Regel aus einem oder wenigen Zimmern besteht. Die älteste und einfachste Form einer Stuga hat nur ein (Schlaf-)Zimmer, mit einer Öffnung im Dach für den Kaminrauch und für den Tageslichteinfall. Heutzutage ist das Wort stuga normalerweise verwendet für a Ferienhaus auf dem Land oder in a Schrebergarten.
Der Traum von der eigenen Stuga als Zweitwohnsitz, dem "kleinen roten Haus am See", ist in den Schweden tief verwurzelt. Touristen sind oft überrascht vom einfachen Lebensstil eines ansonsten technologisch fortschrittlichen Landes. Aber in einer Stuga muss alles einfach sein. Der Ofen ist mit Holz befeuert, das Wasser kommt aus einem Brunnen oder Brunnen und die Toilette befindet sich in einem Nebengebäude hinter dem Haus. Dass sie auch „Sommerhäuschen“ genannt wird, bedeutet nicht, dass die Stuga nur im Sommer bewohnt wird. Obwohl die Hochsaison zwischen Ostern und Ende September liegt, werden viele Stugas das ganze Jahr über genutzt.
Die schwedische Standard-Stuga ist ein einfaches Holzhaus, in der Farbe gestrichen falu rot. Es besteht aus 1 bis 3 kleinen Schlafzimmern und einem Badezimmer. In der Wohnküche befindet sich normalerweise ein Kamin. Heute wurden mehrere Stugas um eine Art Wintergarten (halbbeheizte Räume mit Glaswänden und dünnem Dach) und großen Holzterrassen erweitert.
Infolge der Friggebod-Reform, einer Lockerung des Gesetzes zur Beantragung einer Hausbaugenehmigung, errichteten Stugabesitzer mehrere Ferienhäuser auf ihrem Grundstück. Viele der heutigen Stugas gibt es jedoch schon seit Generationen. Anfangs waren es oft einfache Bauernhöfe oder Landhäuser. Da die Industrialisierung Schwedens relativ spät einsetzte, wurden viele dieser Häuser noch bis in die 1940er bis 1950er Jahre genutzt. Als dann die letzten ständigen Bewohner starben oder wegzogen, wurden sie in Ferienhäuser umgewandelt.
Mit der Industrialisierung verspürten die Stadtbewohner das Bedürfnis nach mehr Outdoor-Aktivitäten. Dies führte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Gründung der sogenannten „Sportstugas“. Diese Stugas waren wie kleine Siedlungen in der Nähe der Städte, besonders in der Umgebung Stockholm und Göteborg, und wurden oft in Zusammenarbeit mit Sportverbänden gegründet. Hier kann man das ganze Jahr über Sport treiben. Viele dieser Siedlungen sind heute dank ihrer zentraleren Lage ganzjährig bewohnt.
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