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Das Bergamasque-Suite von Claude Debussy ist ein vierteiliger Komposition (ein Suite) vor dem Klavier solo, abgeschlossen in 1905.
Hintergrund
Das Werk hat seinen Titel aus der zweiten Zeile des Gedichts Clair de lune, enthalten in Paul Verlaines Gedichtsammlung Feste galantes. In dieser zweiten Zeile ist ein wunderbar innerer Reim die aufgrund ihrer Form sehr musikalisch ist.
Bergamasque ist das Adjektiv (auf Französisch) von Bergamo in Italien. Es wird ein alter Bauerntanz aus dieser Stadt. Dieser Bauerntanz ist ein sehr schneller Tanz im 6/8-Takt mit dem Akzent auf dem vierten Takt. Es erscheint ein bisschen seltsam, dass Debussy den Tanz erwähnt, aber es ist Meter Komm nicht zu spät in seine Suite zurück.
Das Bergamasque-Suite, ist ein faszinierendes Werk für Klavier. Nicht nur wegen seiner reichen, impressionistischen Qualitäten, sondern sicherlich wegen seines mysteriösen Charakters. Gelegentlich eine Orchesteraufführung der Bergamasque-Suite, normalerweise mit vielen Saiten. Der besondere und besondere Charakter des Klaviers mit den begleitenden Sonderakkorden ist bei dieser Musik jedoch nicht zu übertreffen.
Es wird vermutet, dass Debussy bereits 1890 mit der Arbeit an der Suite begann. 1905 überarbeitete er dieses Werk, veröffentlichte es und gab ihm den heutigen Namen.
Teile der Suite
Das Bergamasque-Suite besteht aus vier Teilen. In dieser Arbeit bricht Debussy mit neuen Klängen durch. Besonders der dritte Teil der Suite: Clair de lune muss bei seiner Uraufführung für Aufsehen gesorgt haben.
Die Teile der Suite bergamasque tragen folgende Titel:
- Auftakt
- Menuett
- Clair de lune
- passepied
- Der erste Teil Auftakt, in einem Tempo Tempo rubato, ist voller dynamischer Kontraste, vor allem am Anfang, aber auch am Ende. Es weckt ein Gefühl der Improvisation. Hier ist der spätere Stil von Debussy bereits angesagt.
- Der nächste Teil Menuett, lass das Menuett aus dem Barock beleben. Das Eröffnungsthema dieses Menuetts kontrastiert mit dem geheimnisvollen und dramatischen Mittelteil dieses Satzes.
- der dritte Teil, Clair de lune, ist ein sehr verträumter, bezaubernder Teil der Suite. Die Melodie klingt wie Ströme von tanzenden Tönen in bunter Harmonie. Dieser Teil wird oft als eigenständiges Klavierwerk gespielt. Der Titel Clair de lune erscheint einige Male in Paul Verlaines Gedicht.
- Der letzte Teil mit dem Titel passepied, ist wegen der großen Unterschiede in der linken und rechten Hand schwer zu spielen, erzeugt aber einen wunderbaren und komplizierten Klang.