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Sonnengau (Deutsch oder Französisch Sundgau; die Franzosen sagen "Sungo") ist eine Region im französischen Département Haut-Rhein.
Ursprung des Namens
Der Name bedeutet eigentlich Südliches Auenland und es ist in der Tat der südliche Teil der Elsass, zwischen Schweiz und der Gebiet von Belfort. Die Hauptstadt ist Altkirch.
Habsburger Eigentum
Der Begriff Sundgau wurde später verwendet, um die habsburgischen Besitzungen im Südelsass zu bezeichnen. Die Habsburger verwendeten den Namen jedoch nicht in ihren Titeln. Schon bevor sie in den Besitz Österreichs kamen, waren die Habsburger Landgrafen des Elsass. Ab etwa 1300 führte sie den Titel Landgrafin des Oberelsass, später aber wieder Landgrafin des Elsass. Die wahre Macht lag im Sundgau, vor allem nachdem er dort angesiedelt war Grafschaft Ferrette (deutsch: Pfirt) 1324 durch Heirat mit der Erbin. Der Sundgau war der wichtigste Teil von Für Österreich.
Karl der Kühne
Von 1469 bis 1474 war der Sundgau mit den Niederlanden verbunden. Karl der Kühne besaß das Sonnengau und den Breisgau als Besitz der Habsburger. Es gelang ihm jedoch nicht, eine dauerhafte Verbindung zwischen dem Herzogtum Burgund und den Niederlanden herzustellen.
Dreißigjähriger Krieg
Sundgouw war während der Dreißigjähriger Krieg von schwedischen und französischen Truppen besetzt. Letztlich waren in einigen Gebieten bis zu 80 Prozent der Bevölkerung getötet oder vertrieben worden.
Eingliederung in Frankreich
Bei der Westfälischer Frieden 1648 musste der Kaiser in Paragraph 73 des Vertrag von Münster die Landgrafen des Ober- und Unterelsass und das Gouvernement der Dekapolis Frankreich übergeben. Die Entfernung wurde in Abschnitt 74, der sich auch auf den Sundgau bezieht, weiter ausgearbeitet. Eine Landgrafschaft Unterelsass gab es gar nicht, aber das wollten die französischen Unterhändler nicht wahrhaben. Alles in allem war ein Großteil des Friedensvertrags im Elsass sehr vage, und in den nächsten Jahrhunderten gab es viele Streitigkeiten über die Rechte Frankreichs und der Heiliges Römisches Reich im Elsass. Für den Sundgau war jedoch seit 1648 klar: Der Kaiser hatte auf alle Rechte als Kaiser und Erzherzog von Österreich verzichtet. Frankreich hatte die volle Souveränität. Für Österreich bedeutete der Verlust des Sundgaus auch den Verlust seiner Hauptstadt Ensisheim. Seit 1651 Freiburg im Breisgau die Hauptstadt von Hinterösterreich.
Vorübergehend mit Deutschland
Bei der Frieden von Frankfurt 1871 wurde der Sundgau geteilt. Das meiste davon wurde Teil des Deutschen Reiches Elsass-Lothringen aber die Gebiet von Belfort wurde abgespalten und blieb ein Teil von Frankreich. Mit dem Vertrag von Versailles nach dem Erster Weltkrieg Elsass-Lothringen wurde erneut von Frankreich annektiert und während der Zweiter Weltkrieg derselbe Teil des Sundgaus war zwischen 1940 und 1944 vorübergehend deutsch.
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