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Sárika Góth
Porträt von 1908 von ihrem Vater.

Sarika Goth (Geburtsname Charlotte Goth, ebenfalls Sari Goth, Wien, 29. März 1900 - Veere, 1. April 1992) war ein ungarischer Maler und Zeichner. Sie benutzte auch die Collage-Technik bei ihrer Arbeit. Sie zählt zu den Veerse Joffers.[1]

Biografie

Góth war eine Tochter von Maurice Moritz Goth und Ada Löwith, die beide auch Maler waren.[2] Góth verbrachte ihre Kindheit in Budapest und Paris. Die Familie machte Urlaub an der belgischen Küste, als 1914 die Erster Weltkrieg brach aus.[3] Die Familie floh nach Zeeland und lebte zuerst in Domburg und dann in Veere.[3]

Góth wurde unterrichtet von Jo Köster[4] und hatte auch kontakt mit Jan Toorop der ihr riet, nach Domburg zu gehen, wo weitere Künstler arbeiteten wie such Mondrian und Jan Sluyters.[5] Góth malte bereits um 1915 und hatte unter anderem ein Selbstporträt als kämmendes Mädchen gemalt.[6]

Góth wurde zwischen 1918 und 1920 an der Kunstakademie in Den Haag, sondern auch von van . gelernt Hans Hoffmann (im Jahr 1922 in München).[7] 1923 wurde sie an der Kunstgewerbeschule in London[4] und 1924 at André Lhote (Paris). Góth wiederum gab Unterricht Roeloffina van Heteren-Vink.[2][8]

Zwischen 1927 und 1950 lebte sie in Amsterdam, dann abwechselnd in Amsterdam und Veere. In Veere wohnte sie am Markt, im Haus 'de Goutsbloeme'.[5] Neben ihrer Arbeit als Malerin handelte sie mit Antiquitäten. Nach ihrem Tod wurde ihre Sammlung versteigert. Der Erlös ging an die Königin-Wilhelmina-Fonds.

Arbeit

Porträt von 1912

Góth malte Porträts, vor allem Kopfsteinpflaster, Stillleben in Pastelltönen und freie Arbeit mit Vögeln oder Pferden. Sie machte auch Collagen, Illustrationen und Monotypien.[8]

Sie illustrierte mehrere Bücher von Anke Servaes, nämlich Kinder, die übrig bleiben (1937), Mutter Liesbeth (1938), Kinderzimmer (1947). Außerdem illustrierte sie ein Geschenkbuch des Bosch & Keuning Verlags, Kleinkinder, die uns passieren, eine Sammlung von Novellen, ca. 1940.

Góth war Mitglied von Der Seestern, Mitbegründer[8] und Mitglied der Zeeland Art Circle (ab 1955) und ab 1934 ab Arti et Amicitiae in Amsterdam, wo sie 1941 zurücktrat.[4][8]

Ausstellungen und Auszeichnungen

Góth hatte seine erste Ausstellung 1925, in der in Stedelijk Museum Amsterdam.[9]

Im Jahr 1992 wurde es gewidmet Zeeland-Museum eine Ausstellung der Arbeit von Góth und der ihrer Eltern.[10]

Góth wurde 1980 zum Ritter der Orden von Oranien Nassau.[7][11]

Literaturverzeichnis

  • Goth, Sari & Viola, Maria. Ein Bild ihrer Arbeit in 15 Reproduktionen, mit einem Vorwort von Maria Viola. Libellen Serie Nr. 49