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Tertiaire sector
EIN Transportunternehmen ist ein kommerzieller Dienstleister.
Horeca auf der Neude in Utrecht
Dienstleistungen der Barbier.

Das Dienstleistungssektor oder tertiärer Sektor ist der Ökonomischer Sektor in denen Unternehmen ihre Waren verkaufen oder Dienstleistungen Gewinn machen wollen. Der Name gehört in die Meso-Ökonomie, die Branchen studiert. Ein Synonym für den tertiären Sektor ist der „Dienstleistungssektor“ oder „Dienstleistungen, Handel und Verkehr“.

In der historischen Entwicklung der Volkswirtschaften steht der tertiäre Sektor in der Regel an letzter Stelle, nachdem die Wirtschaft eine Phase des landwirtschaftlich Dominanz und dann über einen Zeitraum von Industrialisierung. Der tertiäre Sektor ersetzt übrigens nicht die beiden bisherigen Sektoren, sondern übernimmt lediglich die führende Rolle bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und Einkommen; dieser Vorgang heißt tertiarisierung[1] oder tertialisierung.[2]

Industrieländer wie Die Niederlande und Belgien haben in der Regel einen relativ großen tertiären Sektor. Kleinere Länder wie Luxemburg sind sogar vollständig vom tertiären Sektor abhängig, insbesondere wenn nur wenige natürliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Weniger entwickelte Länder wie die Elfenbeinküste haben in der Regel eine eher einseitige Wirtschaft, die fast ausschließlich auf Landwirtschaft basiert.

Der tertiäre Sektor umfasst Geschäfte, Gastronomie, Theater, Friseure, Unternehmensdienstleister, Rechtsanwälte, ICT-Unternehmen und andere Dienstleister. In entwickelten Volkswirtschaften wie Westeuropa und den Vereinigten Staaten sind zwischen 70 und 80 Prozent der Bruttoinlandsprodukt im Dienstleistungsbereich realisiert.

Im Indien der Dienstleistungssektor macht 55 % des Bruttoinlandsprodukts aus, hauptsächlich durch das Angebot von Dienste auslagern (Outsourcing) in entwickelte Länder.

Der tertiäre Sektor stellt unterschiedliche Anforderungen an seine Akteure. In einer Wirtschaft, in der Dienstleistungen immer wichtiger werden, wird beispielsweise mehr Wert auf formelle Ausbildung gelegt, und die Chancen für ungelernte oder gering qualifizierte Arbeitnehmer nehmen dramatisch ab.

Bis zum Schengener Abkommen In den betroffenen Ländern in Europa besteht Personenfreizügigkeit.

Siehe auch