WikiDer > Reduzierung von Rückfällen
Mit dem Politikprogramm Reduzierung von Rückfällen Im Jahr 2002 startete das niederländische Justizministerium ein Programm, das darauf abzielt, das Risiko von Rückfälligkeit bei Erwachsenen, die nach ihrer Inhaftierung wieder Straftaten begehen. Das politische Programm wird von der Dienst für Justizvollzugsanstalten wo ein oder mehrere Mitarbeiter der Abteilung Büroauswahl und Inhaftierungsleitfaden und von MMD in Zusammenarbeit mit unter anderem Probezeit Arbeit an der Wiedereingliederung und Verringerung der Rückfallquote von Straftätern. Das Programm ist Teil der Strafvollzugsprogramm. Ein Gefangener ist nicht verpflichtet, an dem Verfahren teilzunehmen. Eine Verweigerung bedeutet jedoch, dass ein Gefangener nicht mehr ausreiseberechtigt ist. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Programm ermöglicht auch die Entscheidung, den Häftling früher als gemäß den gesetzlichen Bestimmungen freizulassen bedingte Freigabevereinbarung unter Auflagen und mit einer Probezeit entlassen werden. Häftlinge haben das Recht auf Bildung und auf Teilnahme an anderen Bildungsaktivitäten. Dies steht im Verhältnis zur Art und Dauer der Haft. Es muss auch zur Person passen.
Grund und Hintergrund
Die TR-Trajektorie ist Teil des Sanction Application Modernization Project, das Teil des Sicherheitsprogramms der Repräsentantenhaus. Mit der Durchführung des Verfahrens sind der Dienst für Justizvollzugsanstalten, das Strafvollzugssystem und die drei Bewährungsorganisationen betraut. Die TR-Trajektorie basiert auf Erfahrungen aus der Vereinigtes Königreich und Kanada, spricht man hier vom „What Works“-Ansatz, die Rückfallreduktion systematisch anzugehen.
Zielgruppe
Teilnahmeberechtigt sind Häftlinge, die nach ihrer Verurteilung noch eine Reststrafe von mindestens vier Monaten haben und nach einem Strafvollzug in die Gesellschaft zurückkehren, sei es durch eine sogenannte Druckeinrichtung wie die Aufnahme in eine Reha Klinik. Der Häftling besucht auch Schulungen, die auf seine persönlichen Umstände zugeschnitten sind. Beispiele für Schulungen, die Häftlingen angeboten werden, sind Schuldnerberatung und Aggressionstraining.
Ziele
Das primäre Ziel des TR-Verlaufs ist es, die Rückfallquote von (ehemaligen) Häftlingen durch Beratung und Schulungen zu reduzieren und damit das Rückfallrisiko zu reduzieren. Dies wird unter anderem erreicht durch:
- Bessere Diagnose kriminogener und Risikofaktoren von Häftlingen;
- Entwicklung und breitere Anwendung wirksamer Interventionen;
- Eine transparentere Zusammenarbeit zwischen dem Strafvollzugssystem und den Bewährungsorganisationen;
- Bessere Anbindung an soziale Nachfolgeeinrichtungen.
Kernelemente TR
Diagnose
Bevor ein Häftling an der TR-Trajektorie teilnehmen kann, wird zunächst eine detaillierte Diagnose des Häftlings anhand eines Diagnoseinstruments (RISc) erstellt. Dabei wird festgestellt, welche kriminogenen Faktoren wiederholt kriminellem Verhalten zugrunde liegen, wie z. B. Drogensucht, Arbeitslosigkeit, Wohnungsmangel und unzureichende kognitive Fähigkeiten. Das Rückfallrisiko lässt sich mit diesem Messgerät recht gut abbilden.
Verhaltensinterventionen
Während des Aufenthalts in der Justizvollzugsanstalt wird das Verhalten des Häftlings laufend inventarisiert. Anhand dieser Informationen wird die endgültige Trajektorie bestimmt und ggf. beachtet.
Zusammenarbeit DJI/Gefängnissystem - Bewährung
Eine der Optionen bei der Teilnahme an der TR-Trajektorie ist die Bedingte Freigabe. Nach einer vorzeitigen Entlassung steht ein Häftling für einen bestimmten Zeitraum unter ständiger Aufsicht des Bewährungsdienstes und hat sich an die vom Bewährungsdienst getroffenen Vereinbarungen zu halten. Ein Rücktritt von diesen Vereinbarungen führt unwiderruflich zur Aussetzung der vorzeitigen Entlassung, und der Häftling muss seine Strafe noch verbüßen.
Anbindung an soziale Folgeeinrichtungen
Ein wesentlicher Bestandteil der TR-Trajektorie ist die Anbindung an soziale Folgeeinrichtungen. Die Abteilung wird frühzeitig MMD eine Bestandsaufnahme der möglichen Probleme des Gefangenen anfertigen. Das können Wohnungs-, Arbeits- und Einkommenssuche, Ausweispapiere und Schuldnerberatung sein, aber auch eine mögliche Aufnahme in eine Reha-Klinik.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |