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Thedinghausen
Thedinghausen
Wappen von Thedinghausen
Thedinghausen (Niedersachsen)
Thedinghausen
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes NiedersachsenNiedersachsen
Landbezirkverden
SamtgemeindeThedinghausen
Koordinaten52° 58′ N, 9° 1′ O
Allgemeines
Oberfläche65,77 km²
Einwohner(31-12-2018[1])8.137
(124 Einwohner/km²)
Höhe13 m
BürgermeisterThomas Metz (CDU)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz% ([1])
Andere
Postleitzahlen27319–27321
Vorwahl04204
NummernschildWEIT
Städtische Zentren10 Ortsteile
Gemeindenummer03 3 61 013
Webseitewww.thedinghausen.de
Lage Thedinghausen in Verden
Karte Stadtplan Thedinghausen
Portal  Portalsymbol  Deutschland
Gemeindewappen auf dem Balkon des Rathauses

Thedinghausen ist ein Gemeinde in dem Deutsche Zustand Niedersachsen. Die Gemeinde ist Teil der Samtgemeinde Thedinghausen in dem Kreis Verden. Thedinghausen hat 8.137 Einwohner.[1]

Orte in der Gemeinde Thedinghausen

  • Donnerstedt (im Ackerland westlich von Thedinghausen)
  • Dibbersen (nördlich von Donnerstedt) mit dem Gutshof Oenigstedt im Westen
  • Horstedt (ein sehr abgelegener Weiler an der Weser nördlich von Dibbersen)
  • Thedinghausen (Sitz des Gemeinderates)
  • Eissel (nördlich von Thedinghausen)
  • Holtorf
  • Werder (nördlich von Holtorf, an der Straße nach Achim)
  • Mittagessen
  • Ahsen-Ötzen
  • Beppen (südlich von Ahsen-Oetzen)
  • morsum
  • Wulmstorf

Das Fett gedruckte Orte befinden sich (von West nach Ost angeordnet) auf der Provinzstraße von Syke durch Emtinghausen und Thedinghausen nach Blender und verden.

Lage, Verkehr, Transport

Lage, Straßenverkehr

Thedinghausen liegt im flachen Flachland (sieben Meter über dem Meeresspiegel) in einer ländlichen Gegend am Südufer des Weser auf der Hälfte des Weges Syke und verden, auf einer kurvenreichen Provinzstraße zwischen den beiden Orten. Von Lunsen führt eine Straße nach Norden, über die Weser, nach Achim (5km). Von Achim (Ausfahrt 23 oder 24) erreicht man die Autobahn A27 schnell Bremer Kreuz mit Autobahn A1 und weiter westlich die Stadt Bremen.

öffentlicher Verkehr

Thedinghausen ist mit dem Bus erreichbar von Achim, der Busbahnhof (ZOB) in Verden und der Busbahnhof in Bremer Hauptbahnhof. Außerhalb des morgendlichen Berufsverkehrs und der Schulschließzeiten am Nachmittag ist die Frequenz dieser Busse sehr eingeschränkt, da viele Busse speziell für den Schulverkehr verkehren.

Thedinghausen ist Start- und Endpunkt einer Bahnstrecke nach Kirchweyhe, Gemeinde Weyhe und die südlichen Vororte von Bremen. Diese Linie wird von ca 2025 zwischen Leeste, Gemeinde Weyhe und Bremen als Straßenbahnlinie 8 werden von der BSAG genutzt. Die Strecke Thedinghausen-Leeste wird teilweise für den Güterverkehr genutzt, in den Sommermonaten verkehren vereinzelt Touristenzüge aus der Pingelheini Museumsbahn Bremen-Thedinghausen.

Wirtschaft

Die Wirtschaft wird noch weitgehend vom Agrarsektor getragen. Es gibt einen aufstrebenden Tourismus und einige kleine und mittlere Unternehmen von nur regionaler Bedeutung.

Sehenswürdigkeiten

Erbhof Thedinghausen

In Thedinghausen ist es in 1620 gebaute Burg de Erbhof. Dieser war von vor dem Jahr 1246 Erbgut der Herren Corlehake, Vasallen von beiden mit kirchliche Macht wie mit weltlicher Macht bekleidet Erzbischöfe von Bremen. Der damalige Herrscher, der lutherische Erzbischof Johan Frederik (1579-1634), blieb im Mai 1612 auf dem alten Erbhof (der den heutigen Gebäuden gewichen ist) mit dem damaligen Besitzer Arnold Corlehake und verliebte sich in seine schöne, junge und intelligente Frau Gertrud von Heimbruch. Die Liebe war gegenseitig; der Bischof war viel jünger als Arnold. Im 1613 dem Erzbischof gelang es, den Besitz des Erbhofs zu erwerben und im Gegenzug ernannte er Arnold Corlehake zum landdrost der Ämter (Bezirke) Thedinghausen und langwedel. Bereits ein Jahr später, in 1614Arnold starb, und für Bischof Johan Frederik stand der Beziehung zu Gertrud nichts mehr im Wege.

1619 ließ Johan Frederik für seine Geliebte, die jetzige, ein neues Wohnschloss anbauen Erbhof. Kam leider im März 1620 Auch Gertrud stirbt. Der Erzbischof ließ die Burg dann etwas umfangreicher ausbauen, um sie zu seiner eigenen Residenz zu machen.

Das Gebäude entstand im Übergangsstil zwischen den Weser-Renaissance und das frühe Barock. In der Mitte der Fassade ein Turm mit einer Wendeltreppe im Inneren, und seitlich zwei sog. entlüften im frühbarocken Stil. Die sind groß Erkerfenster, Anbauten, die von Grund auf mehrere Stockwerke hoch sind.

Im Jahr 1621Unmittelbar nach der Fertigstellung übergab der Erzbischof den Erbhof an seinen Sohn Friedrich (und nach dessen Tod an Friedrichs Schwester Christine), die beide aus einer außerehelichen Affäre zwischen dem Erzbischof und einer gewissen Anna Dobbel hervorgegangen waren. Christine hat die verkauft Erbhof im 1649 an den schwedischen Grafen Arwed von Wittenberg (nach 1648 Bremen-Verden, zu dem Thedinghausen gehörte, ein Herzogtum des Königs von Schweden werden). Danach wechselte die Burg oft den Besitzer, manchmal auch aufgrund von Konkurs. Im 1998 die Bank bekommen Kreissparkasse Verden de Erbhof aus einer solchen Insolvenz und verkaufte das Schloss ein Jahr später an die Samtgemeinde Thedinghausen, der das kulturhistorisch bedeutende Gebäude seither gehört. Von 2011-2014 wurde der Erbhof gründlich restauriert und für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht. Das Schloss wird als Hochzeitslocation und für kleine Konzerte, kulturelle Zusammenkünfte und Tagungen genutzt. Das Schloss kann in begrenztem Umfang nach Vereinbarung besichtigt werden. Neben dem Schloss befindet sich ein Restaurant, das einen sehr treffenden Namen für die Geschichte des Gebäudes hat Romantik tragen. In der Nähe des Schlosses befindet sich ein 11 Hektar großer Park sowie Arboretum möbliert (Baumpark Thedinghausen).

Andere

  • Rathaus der Samtgemeinde Thedinghausen, in einem Landhaus aus dem 18. Jahrhundert gelegen, Poggenburg (Froschburg), mit Taubenturm aus dem 19. Jahrhundert. Das Gebäude war zunächst ein Gutshaus des Drosts des regierenden Erzbischofs, später ein Gutshof und im 19. und frühen 20. Jahrhundert Geschäftshaus eines Handelsunternehmens. In der Zeit des Drittes Reich In Thedinghausen waren auch alle Juden deportiert und in den Konzentrationslagern getötet. Zu ihrer Erinnerung ist der Taubenschlag mit einer Gedenktafel mit dem Text versehen: Das Geheimnis der Erlösung liegt in der Erinnerung. Unseren ehemaligen jüdischen Mitbürgern gewidmet. (Das Geheimnis der Erlösung liegt in der Erinnerung. Gewidmet unseren ehemaligen jüdischen Mitbürgern.)
  • Monumental, evangelisch-lutherisch, neugotisch Kirchen in Thedinghausen (1870) und Lunsen (1884).
  • Radtouren auf den Radfernwegen entlang der Weser

Externe Links