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Theodor Sturm (Husum, 14. September1817 — Hademarschen, 4. Juli1888) war ein DeutscheSchriftsteller von dem Realismus. Er schrieb 58 Novellen und einige berühmte Gedichte.
Leben
Storm war der Sohn eines Juristen in Husum, der damals in Dänemark legen. Er studierte Rechtswissenschaften an der Kiel und dann Berlin, und 1843 war er selbst Rechtsanwalt. In diesem Jahr kehrte er nach Hause zurück und veröffentlichte mit Theodor Mommsen eine Gedichtsammlung. Er begann, Geschichten zu schreiben; 1846 heiratete er. Da er jedoch gegen die dänische Besetzung von Holstein er trat 1843 in den Freiwilligendienst ein Exil zu Preußen. Im Potsdam er traf ontmoette Eichendorff, Heyse und Fontane, und auch morike und später besonders Keller gehörte zu seinem Freundeskreis. Er blieb einundzwanzig Jahre im Exil; sein Ruf als Romancier und Dichter war beachtlich. 1856 zog er nach Heiligenstadt, wo er nach dreijähriger Probezeit in Potsdam - und ohne Entschädigung - zum Richter ernannt wurde, wofür er auch wenig Geld bekam. Da Storm jedoch aus einer patrizischen Linie stammte, musste er nie für seinen Lebensunterhalt schreiben.
1864 wurde Dänemark besiegt und Storm kehrte als Statthalter von Husum nach Hause zurück, wo er zwei Jahre später wieder heiratete und trotz seiner zunehmenden Abneigung gegen Preußen weiterhin als Richter tätig war Schleswig erobert. Seine letzten Jahre erwiesen sich als seine produktivsten: Pole Poppenspäler wurde eine sehr berühmte Novelle. 1880 zog er sich nach Hademarschen zurück, um sich ganz seiner literarischen Tätigkeit zu widmen. Sein Meisterwerk, Der Schimmelreiter, schrieb er in seinem letzten Lebensjahr.
Storm ist ein postromantischer Autor: Seine Gedichte sind was Männer Gegenstandslyrik Anrufe. Mit detaillierter Genauigkeit beschreibt er Gegenstände und Dinge, die innere, psychische Zustände symbolisieren. „Meeresstrand“, „Die Stadt“ und „Über die Heide“ sind stimmungsvolle, ausgewogene Gedichte. Storms Gedichtsammlung wurde siebenmal nachgedruckt. Storms Novellen haben gemeinsam, dass in ihnen normalerweise eine unheilvolle, dunkle Kraft steckt; im Gegensatz zu den Dichtern aus der Romantik Bei Storm geht es nicht mehr um den Gestaltungsdrang des Einzelnen, sondern um die Natur, die in ihrer Alltäglichkeit unüberwindbar tödlich wird. Die Hochmoore und Hochmoore Norddeutschlands und die Allgegenwart des Meeres führen immer zu einem das Schicksal bestimmenden Endziel.Die Figuren verhalten sich oft irrational; sie tun unerklärliche Dinge, die letztendlich zu ihrem Untergang führen. Seine erste und letzte Novelle, Immens und Der Schimmelreiter, sind die bekanntesten. Storms Arbeit ist so etwas wie ein Vorbote der of Naturalismus, vorausgesetzt, es gibt immer a goth-ähnliche Komponente bleibt latent. Storm wurde und ist wegen seiner Kombination aus Zugänglichkeit und Tiefgründigkeit, die Heimkunst weit übertrifft, sehr geschätzt.
Arbeiten
- 1849 Immens
- 1851 Der kleine Häwelmann
- 1852 Gedicht
- 1858 Auf dem Staatshof
- 1861 Im Schloss
- 1863 Auf der Universität
- 1872 Draußen im Heidedorf
- 1874 Pole Poppenspäler
- 1874 Waldwinkel
- 1877 Aquis Untertaucher
- 1881 Hans und Heinz Kirch
- 1881 Der Herr Etatsrat
- 1884 Zur Chronik von Grieshuus
- 1885 Carsten Kurator
- 1885 Ein Fest auf Haderslevhuus
- 1887 Ein Doppelgänger
- 1887 Ein Geständnis
- 1888 Der Schimmelreiter [1]
Referenz
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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