WikiDer > Thomas Friedmann

Thomas Friedman
Thomas Friedmann

Thomas Loren Friedmann (St. Louis Park, Minnesota, 20. Juli1953) ist ein amerikanischJournalist, Kolumnist und Publizist von jüdisch Abstammung. Er studierte an der Universität von Oxford.

Friedman arbeitet jetzt als Kolumnist bei Die New York Times. Von 1979 bis 1988 arbeitete Friedman hauptsächlich als Journalist in der Naher Osten. Von 1988 bis 1995 konzentrierte er sich auf die amerikanische Politik, dann hauptsächlich auf internationale Beziehungen und Globalisierung. Thomas Friedman hat auch gemacht Dokumentarfilme vor dem Discovery Channel.

Im Laufe des Jahres 2018 offenbarte er sich in seiner wöchentlichen Kolumne im NYT als ausgesprochener Kritiker von Präsident Trump: "Ein Präsident ohne Scham, im Rücken einer Partei ohne Rückgrat".

Der Lexus und der Olivenbaum

In seinem Buch Der Lexus und der Olivenbaum (1999) beschreibt er den Einfluss von Globalisierung und technologischer Entwicklung auf Kultur, Politik und Umgebung. Die treibende Kraft der Globalisierung ist heute die Aktionär. Dank der neuen Informationstechnologie kann der Wertpapierbesitzer problemlos weltweit Anteile und Fesseln zu kaufen und zu verkaufen. Dies gibt Wertpapierbesitzern die Macht, die Politik von Ländern und Unternehmen zu beeinflussen. Ein Land wird sein Gesetzgebung, Kultur und Politik so zu gestalten, dass es ein attraktives Reiseziel für Investitionen der Wertpapierinhaber und dies führt zu Standardisierung von Ländern und Kulturen. Thomas Friedman nennt es Die goldene Zwangsjacke ("Der goldene Zwangsjacke"). Länder und Kulturen können sich aus der goldenen Zwangsjacke zurückziehen und sich dafür entscheiden, nicht an der Globalisierung teilzunehmen, aber das führt zu Armut. Da sich die meisten Kulturen nicht für Armut entscheiden, werden sie zunehmend der amerikanischen Kultur ähneln, weil diese Kultur ideal geeignet ist, um ein hohes Wirtschaftswachstum zu erzielen und damit das attraktivste Ziel für Investitionen.

In diesem Buch beschreibt Friedman auch Länder, Gruppen und Einzelpersonen, die aus Angst zu verlieren Kultur, Religion, Identität und Tradition wollen nicht an der Globalisierung teilhaben. Dies kann potenziell zu Gewalt führen und Terrorismus.

Das Buch enthält viele Interviews mit Politikern, Geschäftsleuten und Börsenhändlern sowie mit Straßenhändlern, Bauern und Profi-Basketballern und zeigt, wie die Globalisierung laut Friedman diese Welt zunehmend prägt.

Die Welt ist flach

In seinem Buch Die Welt ist flach: Eine kurze Geschichte des 21. Jahrhunderts (2005) Friedman beschreibt den wirtschaftlichen Aufstieg hauptsächlich Indien und China und die Auswirkungen, die diese Entstehung auf die Welt haben wird. Möglich wurde dieser wirtschaftliche Aufstieg durch die verbesserten Kommunikationsmöglichkeiten. Laut Friedman haben diese neuen Kommunikationsmöglichkeiten und der günstigere Transport von Reisenden und Gütern die Welt „flach“ gemacht.

Die verschiedenen Ursachen dieser flachen Erde werden diskutiert. So werden Verbindungen zwischen dem "Fall der of Berliner Mauer" am 9. November 1989 und Veränderungen im ökonomischen Denken. Es relativiert auch das Aufkommen von PC, Windows, Internet und World Wide Web. Es beleuchtet auch die andere Seite dieser Entwicklungen. Es wird ein klarer Zusammenhang zwischen der Desintegration der UdSSR und dem Aufstieg des islamisch-fundamentalistischen Terrorismus. Bin Laden war zum Beispiel schon 1989 aktiv, dann aber als Freiheitskämpfer in Afghanistan (mit US-Hilfe).

Eine wichtige Botschaft ist, anders über den Einsatz von Working Capital nachzudenken. Es geht nicht nur um "billige" Arbeitskräfte. Es ist wichtig, in Begriffen einer flachen Erde zu denken. Welche Chancen bietet diese flache Erde im Sinne einer New Economy? Auf jeden Fall scheint es keine gute Idee zu sein, so zu tun, als sei seit dem Aufkommen des World Wide Web nichts passiert. Friedman bezieht sich beispielsweise auch auf Dinge wie die Macht, die in „Gemeinschaften“ liegt. Es wird auch explizit als Wikipedia bezeichnet. Eine Wissensdatenbank, die einfach entsteht, weil Menschen ihr Wissen – kostenlos – über das Internet teilen wollen. Unabhängig von Ort oder Position.

Zum Beispiel macht der Aufstieg von Open Source und Open Standards die Welt flacher.

Die Welt ist flach bietet neben diesem "Bewusstsein" gespickt mit "historischen" Fakten auch viele Beispiele dafür, wie flach die Erde jetzt ist.

Externe Links