WikiDer > Thomas Whythorne

Thomas Whythorne
Thomas Whythorne

Thomas Whythorne (1528–1595) war ein EnglischKomponist aus der zeit der königin Elizabeth II, dessen Werk erst im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde.

Whythorne wurde in der Grafschaft geboren Somerset. Aus einer wohlhabenden Familie stammend, konnte er in die renommierte Magdalenenkolleg im OxfordNach der Schule versuchte er, die Gunst eines wohlhabenden Adligen zu gewinnen, um ihn finanziell zu unterstützen und ihm Zeit zum Komponieren zu geben. Am Ende seines Lebens war Thomas Hastings so ein Adliger. Ob ihm das schon vorher gelungen ist oder ob Hastings ihn schon früh in seiner Karriere unterstützt hat, ist nicht bekannt.

Immerhin hatte er genug Geld, um weiterzumachen Europa umherreisen. Whythorne verbrachte sechs Monate in Italien; lange genug, um Italienisch zu lernen und auch die musikalische Zeit des Landes zu meistern.Nach seiner Rückkehr in sein Heimatland schrieb er ein Buch über seine Reisen durch Italien, das verschollen ist. Mit seinem Buch wollte er insbesondere das Wissen um die italienische Kultur und Musik wecken und tat dies in der Folge auch als (Musik-)Lehrer in Cambridge und London. Hier machte er eine Epidemie aus dem Beulenpest mee (1568) 1571 wurde er ernannt Meister der Musicke von ErzbischofMatthew Parker (1504-1574). Während dieser Zeit veröffentlichte er eine Sammlung von Liedern: Lieder für drei, Fower und fünf Stimmen, die einzige englische weltliche Musik, die seit 1533 erschienen ist. Um 1576 sammelte Whythorne seine Lieder, Gedichte und einige autobiografische Daten in seinem Buch mit Liedern und Sonette mit langen Diskursen, die mit ihnen besetzt sind. Das Buch gilt als die erste englische Autobiographie.

Nach seinem Tod wurde Whythorne bald vergessen. Erst 1925 wurde Philip Heseltine, auch bekannt als Peter Hexenmeister ein Buch dazu TudorKomponist und rettete ihn so aus der Vergessenheit: Thomas Whythorne, ein unbekannter elisabethanischer Komponist. Sein Autobiographie wurde 1955 wiederentdeckt und ist seitdem in der ursprünglichen Schreibweise und in einer modernen „Übersetzung“ erschienen.

Literatur

  • Barlow, J. (2005) Der wütende Musiker: Hogarths musikalische Bildsprache, Ashgate Publishing, Ltd, Aldershot. ISBN 1-84014-615-X .
  • Heseltine, P. (1925) Thomas Whythorne, ein unbekannter elisabethanischer Komponist, Oxford University Press, H. Milford, Oxford.