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Tippo Tip
Tippo Tipp.
Tippo Tipp.

Tippo Tipp, ebenfalls Tippu-Tipp, echter Name Hamid bin Mohammed el Murjebi (1837 - 14Juni1905) war ein Swahili Gouverneur, Plantagenbesitzer und Sklave und Elfenbeinhändler von Sansibar. Seine Mutter, Bint Habib bin Bushir, war a Arabisch von Maskat im Oman. Sein Vater und Großvater waren Swahili, die an mehreren Expeditionen im Landesinneren teilgenommen hatten.[1]

Er baute ein Handelsimperium auf afrikanisch Festland und kam so mit einer Reihe westlicher Entdecker in Kontakt. Er assistierte bei Expeditionen von Verney Lovett Cameron, Stanley[2] und Hermann von Wissmann.

Zwischen 1884 und 1887 er kontrollierte den OstenKongo, und dann wurde er zum Gouverneur dieses Gebietes ernannt. Infolgedessen wurde er bei Leopold II und musste seine Handelswege und Kontakte ausbauen Belgier des Freistaat Kongo herumgehen. Seine Macht wurde zunehmend erodiert und vor allem der Sklavenhandel verboten. 1891 zog er sich nach Sansibar zurück. Er übergab das Gouverneursamt an seinen Cousin Rashid. Er wurde von den Belgiern besiegt und sein Handelsimperium ging verloren.

Später schrieb er seine Autobiographie in der Swahili. Heinrich Brode übersetzte dieses Werk ins Deutsche. Er starb am 13. Juni 1905 an Malaria. Sein Spitzname ist höchstwahrscheinlich a Lautmalerei von seiner Waffe.[2]

Eine wertvolle Beschreibung aus der Sicht seiner Opfer ist der Bericht von Disasi Makulo, geschrieben 1982 von seinem Sohn Akambu Makulo.

Literatur

  • Armand Abel, Les musulmans noirs du Maniema (Brüssel: éditions ORIENT / Centre pour l'Etude des Problèmes du Monde Musulman Contemporain), 1960.
  • Norman Robert Bennett, Araber vs. Europäisch: Diplomatie und Krieg im Neunzehnten Jahrhundert Est Zentralafrika. (New York: Africana Publishing Company), 1986.
  • Francois Bontinck, L'Autobiographie de Hamed ben Mohamed el-Murjebi Tippo Tip (ca. 1840-1905) (Brüssel: Académie royale des sciences d'outre-mer), 1974.
  • Heinrich Brode, Tippu Tipp : Lebensbild eines zentralafrikanischen Despoten, (Berlin: Baensch), 1905.
  • Roland Anthony Oliver und Anthony Atmore, Afrika seit 1800 (Cambridge: Cambridge University Press), 2004.
  • Abdul Sheriff, Sklaven, Gewürze & Elfenbein in Sansibar: Integration eines ostafrikanischen Handelsimperiums in die Weltwirtschaft, 1770-1873 (Athen: Ohio University Press), 1987.
  • Akambu Makulo, La vie de Disasi Makulo receuillie par son fils Makulo (Kisangani: Universität Kisangani), 1982