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Tomadohuis
Tomado-Haus in Dordrecht

Es Tomado-Haus ist ein Bürogebäude gegenüber dem Bahnhof aus der Stadt Dordrecht, in dem NiederländischProvinzSüd-Holland. Das Gebäude wurde entworfen von ArchitektHässlicher Maaskant und dazwischen 1958 und 1962 gebaut im Auftrag von tomado, ein Unternehmen, das alle Arten von Werkzeugen für den Haushalt herstellte. Das Gebäude steht auf der städtischen Denkmalliste.

Design

Das Gebäude war für seine Zeit revolutionär: Die gesamte Konstruktion ruht auf zwei scheibenförmigen Säulen, auch die unteren beiden Stockwerke waren ein komplett offener Raum: Die Fassaden bestehen ausschließlich aus 5,80 Meter hohen Glasplatten. Hier war ein Salon-ähnlicher Eingang mit der Tür Ludwig Mies van der Rohe entworfen Barcelona-Sessel. Licht ist wichtig für das Äußere des Gebäudes: Die oberen Stockwerke sind außen mit weißen Fliesen verkleidet, um einen tollen Kontrast zu den Fenstern zu schaffen. Nachts wurden in den Fensterbänken speziell entworfene Leuchtstofflampen eingeschaltet, so dass der Kontrast zur (damals dunklen) Außenwand umgekehrt wurde. Die Fenster wurden rahmenlos ausgeführt, um eine schlanke, gestreifte Struktur des Gebäudes zu erreichen.

Hinter dem Gebäude wurde ein Nebengebäude für die Installationen und den Personaleingang errichtet. Das Personal trat ein und wurde dann über eine Rolltreppe zum Hauptgebäude gebracht, was für die damalige Zeit sehr fortschrittlich war. Mit solchen Gadgets sollte man nur beeindrucken: Nach der Rolltreppe (die von außen sichtbar war) mussten die Leute einfach wieder Treppen steigen. Auf dem Dach befand sich ein kleines Gebäude, das als Betriebskantine diente.

Installationen

Neben der (automatisch ein- und ausschaltbaren) Rolltreppe enthielt das Gebäude noch viele andere damals sehr innovative Installationen. Zum Beispiel Sicherheitskameras, elektrische Archivinstallationen, Klimaanlage, elektrische Jalousien von 32 Metern Länge, eine Plattenwaschmaschine, elektronisch gesteuert pneumatische Pfostensysteme, Post- und Lebensmittelaufzüge, Müllrutschen und elektrisch gekühlte Trinkwasserbrunnen. Auch der Eingang im Erdgeschoss war komplett unbemannt: Wenn jemand hereinkam, wurde er von einer Damenstimme aus Lautsprechern begrüßt, danach öffnete sich der Aufzug automatisch mit dem bereits gedrückten Knopf für die Empfangsetage. Dies verursachte bei einigen Besuchern so viel Verwirrung, dass sie sich sofort umdrehten und das Gebäude verließen.

Kunst

Im ersten Stock war die Halle mit der Rezeption, im zweiten Stock gab es einen großen Dachboden. Der Hingucker in diesem Raum war ein 15000 Kilo schweres Glaskunstwerk, das am Gebäude hing Joop (Johannes Petrus) van den Broek, die tagsüber als Lichtquelle fungierte und nachts von innen leuchtete. Da dieses große Objekt schlecht gepflegt wurde, wurde am Ende des 1970er Stücke abfallen. Im 1982 wurde es entfernt und durch ein Kunstwerk ersetzt von Sies Bleekerdie jedoch kein Licht durchlässt. Teile von Van den Broeks Schöpfung befinden sich noch immer im städtischen Depot.

Die Bürogeschosse enthalten keine Trennwände, mit denen große Freiflächen geschaffen wurden. Die Innenräume wurden mit vielen luxuriösen Materialien wie Marmor und Nussbaum versehen und so schlicht wie möglich eingerichtet. Um das Gebäude schön zu halten, wurde die Bewegungsfreiheit des Personals eingeschränkt: Das Tragen von Absätzen und das Rauchen zu Fuß durften den Plastikboden nicht retten, Postkarten und Familienfotos durften nicht aufgehängt werden und Mäntel mussten im Garderobe, um das Büro nicht zu verunstalten.

Abschwung

In den Jahren, in denen Tomado kurz vor dem Einsturz stand, wurden die Wartungsarbeiten am Gebäude eingestellt und später musste es verkauft werden. Es wurde dann unter anderem an eine Anwaltskanzlei und die Provinz verpachtet Süd-Holland. Viele Teile, die das ursprüngliche Gebäude so besonders machten, sind verschwunden: Der große Freiraum im Erdgeschoss wurde mit einer Rezeption gefüllt und ein Zwischengeschoss für Bücherregale hinzugefügt, die Fassaden sind schmutzig und die schlanken Büroetagen sind vollwandig. Eine Architekturstiftung erwog, die Immobilie zu kaufen und zu renovieren, scheiterte aber letztendlich aus Zeit- und Geldmangel.

Neues Leben

2015 wurde das Tomadohuis von einem Projektentwickler von Den Bosch gekauft, der das Gebäude gründlich renovierte und in einen Apartmentkomplex mit 54 Lofts und einer großen Dachterrasse verwandelte. zum Beispiel bestehen die Wände wieder komplett aus Glaswänden, hier befindet sich nun ein Restaurant.