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Torgeir Augundsson | ||||
myllarguten | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Alias | Tarjei Augundsson | |||
| Spitzname | myllarguten | |||
| Geboren | 1799-1801 | |||
| Geburtsort | Sauherad | |||
| Verstorben | 21. November1872 | |||
| Ort des Todes | arabisch, Vinje | |||
| Land | Norwegen | |||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Norwegische Volksmusik | |||
| Beruf | Violinist | |||
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Torgeir Augundsson, Spitzname myllarguten (Sauherad, 1799-1801 - Arabygdi (Vinje) 21. November1872) war ein norwegischer Volksgeiger.
Biografie
Augundsson wurde als Sohn des Wanderlohnmüllers geboren. Darauf verweist sein Spitzname Myllarguten, der Müllerssohn bedeutet. Sein Geburtsjahr ist nicht genau bekannt, sowohl 1799 als auch 1801 werden für möglich gehalten. Sein Vater war einer der vielen Country-Geiger. Myllarguten lernte in jungen Jahren das Geigenspiel, zunächst heimlich und – als sein Vater sein Talent entdeckte – weiter von seinem Vater. Später lernte er von anderen Geigern, die er bei Auftritten kennenlernte, insbesondere von Knut Lurås.
Er spielte von klein auf auf Hochzeiten und Country-Partys im Ganzen Telemark. Später reiste er auch für Aufführungen weiter, wie z Berge und Gudbrandsdalen. Er lernte Tanzmelodien und modifizierte sie so, dass er eine neue Spielweise mit ihnen einführte. Er heiratete Ingebjørg Eddandshaugen aus Vinje. Zusammen hatten sie zehn Kinder, von denen sieben die Kindheit überlebten. Vier seiner Kinder wurden ebenfalls Geiger.
Er lebte mit seiner Familie ein Wanderleben und blieb oft nur ein paar Jahre an einem Ort. Trotz seines Talents verdiente er sehr wenig. Es gibt Geschichten von seiner Frau und seinen Kindern, die verhungerten, als er mehrere Monate von zu Hause weg war. Sie erhielten auch oft Kleidung und Essen.
1831 lernte er Ole Bull in Bergen kennen, der ein lebenslanger Freund wurde. Bull war von Myllargutens Geigenspiel beeindruckt und schrieb einige seiner Lieder auf Papier. Im Gegenzug spielte er klassische Musik für den Geiger. Danach dauerte es siebzehn Jahre, bis sie sich wieder trafen. Es war im Februar 1849, als Bull mit ihm ein Konzert geben wollte, zu einer Zeit, als der romantische Nationalismus in vollem Gange war. Das Konzert für 1500 Zuhörer wurde ein kommerzieller Erfolg. Darüber hinaus erschienen begeisterte Kritiken in den Medien.
Die Konzerte dieser Jahre verschafften ihm genug Einkommen, um sich einen ansehnlichen Bauernhof zuzulegen Rauland kaufen. Inzwischen hatte der romantische Nationalismus seinen Höhepunkt erreicht und er war nicht in der Lage, sein Geld zu behalten. Er verkaufte seinen Hof und zog sich in vier Gebäude zurück, die er Kósi nannte. In seinen letzten Jahren war er des Spielens müde und verfluchte seine Geige, Ole Bull und die anderen. Er starb hier im Jahr 1872, vermutlich aus Tuberkulose unter denen er seit mehreren Jahren litt.
In sein Grab Rauland ein Gedenkstein wurde später und in Arabygdi am 8. Juli 1952 aufgestellt Myllarheimen eröffnete in seiner letzten Heimat ein ihm gewidmetes musikhistorisches Museum. Auf der anderen Straßenseite wurde eine Statue von ihm aufgestellt.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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