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Trakehner
Trakehner
Trakehner
Grundinformation
Rennenwarmes Blut
ArtSportpferd
UrsprungTrakehnen
BenutzenDressur, Vielseitigkeit
Eigenschaften
Stickgröße160 - 170 cm
Kopfsehr edel
Farbenschwarz, braun und andere
Zucht
Abgeleitete RasseOstpreußisches Warmblut
WebseiteZuchtbuch
Trakehner im Jahr 1927
Liste der Pferderassen
Vierjähriger Trakehner Hengst unter dem Sattel

Das Trakehner ist ein renommiertes Pferderasse aus dem ehemaligen Ost-Deutschland. Es Warmblutrennen genießt besonderen Ruhm als Modern Sportpferd, insbesondere in der Filiale der Dressur.

Zuchtgeschichte

Der Trakehner stammt ursprünglich aus der Gestüt im Dorf Trakehnen in Ostpreußen, jetzt Jasnaja Poljana in dem Oblast Kaliningrad. Die Pferdezucht in dieser Region lässt sich auf die dreizehntes Jahrhundert, die Zeit, in der die Deutscher Orden dort angesiedelt. Das eigentliche Gestüt, das berühmt werden sollte, wurde erst in 1732 von König Friedrich Wilhelm II.

Anfangs war das Gestüt auf Pferdegeschirre für die Wagen und andere Formen der Pferdetraktion, die ihr bald im ganzen Land einen guten Ruf einbrachten. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verlagerte sich das Zuchtziel hin zu Pferden für die Kavallerie. Der Erfolg der Sorte lag unter anderem an der vorbildlichen Zuchtbuch dieser Stallmeister Burchard von Oettingen behielt es. In seiner Blütezeit umfasste das Gestüt eine Fläche von knapp 140 km² (14.000 ha) Weideland.

In dem neunzehntes Jahrhundert die Pferde wurden mit Arabern und Engländern gezüchtet Vollblutpferde. Dadurch stiegen die Trakehner früh ab zwanzigstes Jahrhundert etwa die Hälfte von Vollblütern.

Die Pferdezucht in Trakehnen fand mit der russischen Besetzung Ende 1944 ein jähes Ende, als das dortige Gestüt geschlossen und evakuiert wurde. Viele Pferde gingen zum Sovietunion, andere landeten im Sowjetische Besatzungszone, desto später DDR. Eine kleine Zahl von Privattieren (575 Stuten und 45 Hengste) flüchtete in die westlichen Besatzungszonen, die spätere West Deutschland. Sowohl die Sowjetunion als auch West- und Ostdeutschland züchteten mit diesen Tieren weiter, obwohl es vor allem im Westen eine Weile dauerte, bis das Niveau des alten Trakehners wieder erreicht wurde. Seitdem werden Trakehner in vielen Ländern für den Pferdesport sowie für die Zucht anderer Rassen eingesetzt.

Ursprünglich durften nur Pferde Trakehner genannt werden, die tatsächlich in der Nähe von Trakehnen geboren wurden. Pferde der gleichen Rasse, die anderswo geboren wurden, wurden genannt 'Ostpreußisches Warmblut'. Nach dieser Definition würde es Trakehner heute nicht mehr geben. In der Praxis wurde diese Definition inzwischen aufgegeben.

Außen

Der Trakehner ist eine edle Warmblüterrasse mit hohem Blut, bei der nur Kreuzung mit Arabisch und Englische Vollblüter, Anglo-Araber und Shagya Araber ist erlaubt. Das Widerristhöhe misst 1,60 bis 1,70 Meter, was für eine Warmblutrasse recht groß ist.Das Pferd hat einen schlanken, aber gut bemuskelten Körper und lange Beine. Die Pferde können alle Farben haben.

Charakter

Der Trakehner gilt als intelligent und lernfreudig, aber auch anspruchsvoll.

Trakehner eignen sich für alle Formen des Pferdesports, insbesondere aber für Dressur und Vielseitigkeit. Im letztgenannten Zweig ist keine andere Rasse häufiger anzutreffen als der Trakehner. In dem Springreiten, Bei der Westernreiten und in der Fahrsport sie werden seltener gefunden.

Zucht und Organisation

Der Trakehner ist seit Ende des Zweiter Weltkrieg im Ganzen Deutschland gezüchtet und auch darüber hinaus, dies im Gegensatz zu beispielsweise den Holsteiner, das Hannoveraner oder der Oldenburg die sind regional. Die Zuchtleitung befindet sich im deutschen Neumünster. Züchter in Die Niederlande, Belgien und Luxemburg direkt unter die fallen Mutterstammbuch, aber es gibt Tochterzuchtbücher in verschiedenen Ländern.In den Niederlanden sind Züchter, Besitzer, Liebhaber und Interessierte des Trakehner Pferdes in der Stiftung Trakehner Contact Niederlande vereint.

Literatur

Rothe, Wolfgang, Wiemer, Daniela: Ortsatlas Trakehnen, Das Hauptgestüt, seine Vorwerke und das Dorf, eine siedlungsgeschichtliche Dokumentation, Hrsg. Preußen, 2011, ISBN 978-3-9811896-0-5