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Warmbloedras
Das Trakehner, wie Gribaldic worauf Edward Gal reitet hier ist eine beliebte Warmblutrasse.

EIN Warmblutrennen ist ein Pferderasse alle beide Vollblüter wenn kaltblütig unter seinen Vorfahren. Als solche liegen Warmblüter irgendwo zwischen Vollblütern und Kaltblütern: Sie teilen Eigenschaften mit beiden Typen. Der Begriff warmes Blut hat nichts mit der Regulierung der Körpertemperatur zu tun – Pferde sind immer wie Säugetiere endothermisch – bezieht sich aber auf das Temperament: Warmblüter sind eifriger als Kaltblüter. Warmblüter werden besonders häufig in der Dressur- und Springreiten.

Der Begriff „Warmblutpferd“ umfasst alle Pferde, deren Exterieur zwischen Kaltblüter und Vollblut liegt. Der Begriff wird insbesondere für jene Pferderassen und Zuchtbücher verwendet, die ab dem 18. Jahrhundert aus der Zucht von Kaltblütern mit Arabisches Vollblut und/oder Englische Vollblüter. Auch der Barockpferde, die es schon länger gibt, fallen unter die Warmblutrassen.

Geschichte

Die Vermischung von Ost- (Vollblut) und Westpferden (Kaltblut) erfolgte zunächst in großem Stil auf der Iberische Halbinsel, während der maurisch Herrschaft. Das Berber hat große Spuren hinterlassen Andalusier aus der Nähe von Sevilla. Der iberische Typ wurde in der frühe Neuzeit in Europa sehr beliebt; viele Pferde wurden woanders hingebracht, um die Zucht fortzusetzen. So entstand das sogenannte Barockpferd. Auch in den Niederlanden, wo spanische Pferde mit einheimischen gekreuzt wurden, entstand eine barocke Pferderasse: die Friesisch. Die Kreuzung von Kaltblut mit Warmblut oder Vollblut wird genannt Sortenzüchtung.

Bis zum 18. Jahrhundert waren die meisten Pferde in Nordwesteuropa kaltblütig oder Ponyrasse. Ab dem 18. Jahrhundert, insbesondere aber ab dem 19. Jahrhundert, begann man auf dem europäischen Festland immer mehr Zug- und Arbeitspferde mit Vollblütern, sowohl englischen als auch arabischen, zu züchten. Daraus entstanden mehrere neue warmblütige Rassen: Tiere mit mehr Schwere und Stärke als die Araber, ohne ihre edlen Eigenschaften vollständig zu verlieren. Sie wurden sowohl für die Kavallerie und Reitsport sowie für die normale landwirtschaftliche Arbeit.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Pferde als landwirtschaftliche Nutztiere schnell obsolet, aber gleichzeitig nahm auch das Freizeitreiten Fahrt auf. Da Warmblüter leichter zu reiten sind als Kaltblüter, ist der Anteil der Warmblüter an der Gesamtpopulation stark gestiegen.

Zuchtpraxis

Ein Unterschied sowohl bei Vollblut- als auch bei Kaltblutrassen besteht darin, dass Organisationen von Warmblutzüchtern oft ein offenes Zuchtbuch Handhabung: es ist erlaubt mit verschiedenen zu züchten Zuchthengste die nicht der gleichen Rasse angehören müssen wie die Stuten. Hengste werden hauptsächlich aufgrund ihrer spezifischen Qualitäten ausgewählt; Wenn ein Pferd dies einhält, kann es bald aufgenommen werden. Besitzer können den Zuchtbuchhaltern auch einen Hengst anbieten. Aufgrund dieser Sachlage sind Pferde aus verschiedenen Zuchtbüchern oft nur schwer oder gar nicht voneinander zu unterscheiden, da es keine spezifischen Merkmale in Bezug auf Exterieur und Charakter gibt. Deshalb spricht man in der Pferdewelt oft nicht von „Rassen“, wenn über Pferde aus solchen Zuchtbüchern gesprochen wird.

Allerdings sind nicht alle Warmblut-Stutbücher gleich offen. Bei der Trakehner zum Beispiel ist nur die Einmischung von englischen Vollblütern und Arabern (nicht unbedingt Vollblüter) erlaubt. Andere Sorten, wie z Hannoveraner, das Holsteiner und der Selle Francais, werden mit etwas strengeren Kriterien gezüchtet. Bei Barockpferden ist das Zuchtbuch immer streng geschlossen (was manchmal zu Inzuchtproblemen führen kann).

Warmblüter

Warmblüter im engeren Sinne sind unter anderem in folgenden Ländern zu finden:

Deutschland

Die meisten Warmblüter finden sich in Deutschland. Im Pferdesport dominieren jedenfalls deutsche Pferde: An den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta nahmen nicht weniger als 88 deutsche Warmblüter teil. Die meisten waren Hannoveraner; andere Rassen (auch bei diesen Spielen vertreten, in absteigender Reihenfolge) sind die Westfälisch, der Holsteiner, der Oldenburg, das Trakehner, das Rheinländer, das Württemberger, das Rheinland-Pfalz-Saar-Pferd, das Bayerisches Warmblut und der Mecklenburg-Vorpommern.

Die Niederlande

Ebenfalls Niederländisch Pferde sind oft bei Pferdesportveranstaltungen zu sehen: Bei den Spielen 1996 belegten sie mit 33 Tieren den zweiten Platz. Die niederländischen Warmblutrassen Gelderländer und Groningen wurden in der Nachkriegszeit ausgiebig gekreuzt Königliches Warmblut Pferdezuchtbuch Niederlande (KWPN), die ein erfolgreiches Sport- und Freizeitpferd hervorgebracht hat. Dies machte jedoch die beiden alten Rassen, insbesondere den Groninger, extrem rar. Heute werden diese Tiere von einem kleinen Kreis von Enthusiasten gezüchtet.

Es ist ein Äquivalent zum KWPN, aber auch für Ponys Niederländisches Reitpferde- und Ponyzuchtbuch (NRPS).

Belgien

Im Belgien existierte bis zum 50er Jahre keine Warmblutzuchttradition; reitschulen haben gerade gebruikt verwendet Belgische Zugpferde. Seitdem wurden jedoch Warmblüter aus dieser Rasse gezüchtet; siehe dafür Belgisches Warmblutpferd.

Anderswo

Frankreich (Selle Francais), Schweiz, Österreich, Dänemark, Schweden und Finnland alle haben ihre eigene Warmblutpferderasse. Pferde dieses Typs sind nicht auf Kontinentaleuropa beschränkt: sicher Irische Sportpferde im Springreiten sieht man einiges, außerdem sind fast alle amerikanischen Reitpferde Warmblüter.