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Tremelo
Tremelo
Gemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Flagge von TremeloWappen von Tremelo
(Einzelheiten)(Einzelheiten)
Tremelo (Belgien)
Tremelo
Erdkunde
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge Flämisch-BrabantFlämisch-Brabant
KreisLöwen
Oberfläche
– Ungebaut
- Wohngebiet
- Andere
21,91 km²(2019)
59,41%
29,07%
11,52%
Koordinaten50° 60' N, 4° 42' E
Bevölkerung (Quelle: AD-Statistik)
Einwohner
- Männer
- Frauen
– Bevölkerungsdichte
14.917 (01/01/2020)
49,73%
50,27%
680,9 Einwohner/km²
Altersstruktur
0-17 Jahre
18-64 Jahre
65 Jahre und älter
(01/01/2020)
17,2%
60,53%
22,26%
Ausländer3% (01/01/2020)
Politik und Governance
BürgermeisterBert de Wit (CD&V)
TafelCD&V, Grün, N-VA
Sitzplätze
CD&V
Vld öffnen
N-VA
Grün
Vlaams Belang
nach vorne
23
8
7
3
2
2
1
Wirtschaft
Durchschnittlich Einkommen21.968 Euro/Einwohner (2017)
Arbeitslosenrate4,04% (Januar 2019)
Andere Informationen
Postleitzahl
3120
3128
Subkommune
Tremelo
Baal
Zonennummer016 - 015
NIS-Code24109
Polizeizonebrt
NotfallzoneOstflämisch-Brabant
Webseitewww.tremelo.be
Detailkarte
TremeloLocation.png
Lage im Bezirk Leuven
in der Provinz Flämisch-Brabant
Portal  Portalsymbol  Belgien

Tremelo ist ein Ort und Gemeinde in dem ProvinzFlämisch-Brabant im Belgien, in dem Zuiderkempen. Die Gemeinde hat knapp 15.000 Einwohner. In der Vergangenheit waren die vielen Pinienwälder voller Landhäuser und Campingplätze, hauptsächlich von Brüsseler Einwohnern.[Quelle?] Tremelo ist vor allem als Geburtsort des bekannt Heiliger Vater Damien.

Ort

Im Süden fließt der Laak als natürliche Gemeindegrenze. Dieser kleine Bach ist ein alter Nebenfluss der Demer, der bei Ninde in die Dijle mündet, danach die weitere Gemeindegrenze mit haacht und Werchter (Rocker) stimmt mit dem überein Dyle. Die anderen Nachbargemeinden sind Bordsteine, Beginenhof (Betekom) und Heist-op-den-Berg (Groolo und erschrocken). Tremelo hat 1 Gemeinde, Baal. Außerdem fließt der Bach de Raam durch Tremelo.

Geschichte

Tremelo wird zum ersten Mal erwähnt in 1125. Laut Professor Carnoy kommt der Name von einem Wald, Emelo. „Loo“ bedeutet Wald und „Ter eme“ bedeutet Wiese. Nach Tonverschiebungen gelangt man zum Namen Tremelo.[Quelle?] Auf der Ferraris-Karten Seit Ende des 18. Jahrhunderts werden die drei Kerne von Tremeloo als Weiler bezeichnet. Tremelo und Ninde gehörten zur Pfarrei Werchter. Am 12. Mai 1837 wurde Tremelo eine unabhängige Gemeinde. Es löste sich Werchter nach jahrelangen Diskussionen und vielen Gerichtsverfahren.

1976 wurde Tremelo nicht wieder mit Werchter, sondern mit der Gemeinde Baal fusioniert, obwohl Tremelo historisch gesehen wenig mit Baal zu tun hatte. Der größte Teil von Baal gehörte während der altes Regime bis um Aarschot, ein anderer Teil zu Betekom.

Andere Kerne

Demografische Entwicklung

Alle historischen Daten beziehen sich auf die heutige Gemeinde, einschließlich der Teilgemeinden, wie sie nach dem Zusammenschluss vom 1. Januar 1977 entstanden ist.

  • Quellen: NIS, Opm:1806 bis einschließlich 1981=Zensus; 1990 und später = Bevölkerung am 1. Januar

Geographie und Geologie

Ort

Tremelo liegt im äußersten Norden der Provinz Flämisch-Brabant. Dennoch gehört Tremelo als eine der südlichsten Gemeinden noch immer zu den Kempen. Demer und Dyle fließt südlich der Gemeinde und es ist dieses Flusstal, das als Trennung zwischen Kempen (überwiegend sandig) und Hageland (dominanter sandiger Lehm). In Bezug auf traditionelle Landschaften gehört der größte Teil der Gemeinde zu den Zuiderkempen, genauer gesagt zum Land van Keerbergen. Die südlichsten Gebiete von Tremelo gehören zu den Tälern Dijle und Demer.

Unterseite

In der Gemeinde finden wir neben stark vom Menschen bearbeiteten Böden (Sodenböden oder Anthrosole) hauptsächlich sandige bis sandige Lehmböden (Podzole und Albeluvisole). Die dominierende Texturklasse der Böden in Tremelo ist lehmiger Sand (Texturklasse S). Dies sind Böden, die überwiegend aus Sand mit einer geringen lehmigen (oder möglicherweise tonigen) Beimischung bestehen. In der Nähe der Flüsse im Süden und um den Vrouwvliet/Raambeek findet man alluviale Böden mit Tonen ohne Profilbildung (S). In anderen niedrigen Teilen der Gemeinde dominieren sumpfige und torfige Böden, wie De Meren an der Grenze zu Beginenhof. Auf der Balenberg die Böden wurden auf Tertiärmaterial aus der Diest-Formation (ZAfe und EDx) entwickelt.

Linderung

Die topographischen Aspekte der Gemeinden sind eher begrenzt (flaches Zuiderkempen): Tremelo hat ein flaches bis sehr sanft gewelltes Relief mit einer durchschnittlichen Höhe von 13 Metern über dem Meeresspiegel, nur im Osten ist die Balenberg (bis 45 Meter) einen auffallend steilen Hang in die umliegende Landschaft. Wir finden auch ein relativ großes Gebiet mit treibenden Sandkämmen, das sind Flussdünen, die während der aus dem trockenen Bett von Demer und Dijle gesprengt wurden Spätglazial und etwas höher gelegene Gebiete (zum Beispiel in der Nähe der Kruisstraat). Diese Dünenkomplexe setzen sich in umliegenden Gemeinden fort, wie z Bordsteine und Bonheiden. Die untersten Bereiche der Gemeinde (ca. 7 m² TAW) findet man im Südosten, nämlich im Laak- und Dijle-Tal und um den alten Mäander Blaasberg. Auch das Tal der frauvliet/Raambeek, der aufsteigt in Beginenhof, bildet einen deutlich niedrigeren Teil der Gemeinde.

Hydrographie

Die wichtigsten Flüsse oder Wasserläufe, die im Gebiet von Tremelo fließen, sind der Laak, der Dijle und der Meerloop/Raambeek/frauvliet. Die südliche Gemeindegrenze wird maßgeblich durch den Verlauf der Laak bestimmt. Dort wo die Laak in die Dijle mündet, bildet die Dijle auf einigen hundert Metern die weitere Gemeindegrenze.

Der Meerloop im Nordosten von Baal (Tremelo).

Geologie und Untergrund

Unter den überwiegend sandigen, quartären Ablagerungen findet man die undurchlässigen Ablagerungen vor allem im Norden und Osten der Gemeinde einige Meter unter der Oberfläche. Boom-Formation (ein stark geschichteter Wechsel von schluffigem Ton und tonigem Schluff) und weiter unten die Formationen Zelzate und Sint-Huibrechts-Hern (alte Meeressande und Tone) bis zu einer Tiefe von etwa 40 Metern. Zur Mitte hin ist die Bilzen-Formation (Sand- und Tonschichten) die erste Tertiärschicht unterhalb der Quartärschichten. Im Süden und Westen sind dies die Formationen Zelzate und Sint-Huibrechts-Hern. Nur unterhalb des Balenbergs findet sich auf der Boomse Klei ein vereinzelter Bruchteil des Diestaaner Sandes.

Politik

2019-2024

Bürgermeister ist Bert de Wit (CD&V). Er führt eine Koalition bestehend aus CD&V, N-VA und Groen. Zusammen bilden sie mit 13 von 23 Sitzen die Mehrheit.

Kommunalwahlergebnisse seit 1976

Party10-10-1976[1]10-10-19829-10-19889-10-19948-10-20008-10-2006[2]14-10-2012[3]14-10-2018
Stimmen / Sitze%19%21%21%21%23%23%23%23
CVP1/CD&V230,021731,671632,381734,91821,181629,462826,772630,728
VU1 / N-VA26,5610----3,102020,722513,623
PVV1 / VLD2 / Vld öffnen3--22,971530,372626,522726,782727,343725,437
SP1 / sp.a2 / Spa-Grünein26,251532,041731,941734,721727,881821,662517,73ein48,921
agalev1 / Grün!2 / Spa-Grünein / Grün3----5,02104,272010,732
Vlaams Blok1/Vlaams Belang2----8,41114,72237,442110,622
D.N.A.----8,631---
TBBV26,94636,29812,712-----
V D Burg10,241-------
Andere(*)----2,380--
Gesamte stimmen62997388820688469554100561063510951
Anwesenheit %94,4393,292,2493,2891,4392,2
Leer und ungültig %3,224,994,986,474,264,613,253,1

Die Sitze der gebildeten Koalition stehen Fett gedruckt. Die größte Party ist in Farbe.
(*) 2000: Vivant

Siehe auch

Städtepartnerschaft

Externe Links

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