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Troglobiet

EIN Troglobit oder troglobiont[1] ist ein Tier dass sein ganzes Leben in den dunklen Teilen von Höhlen verbringt. Troglobits sind eine spezialisierte Gruppe von Troglophile, oder Höhlen liebende Tiere.

Ständige Höhlenbewohner umfassen Spinnentiere, Polypoden und Insekten. Einige Höhlenbewohner sind stygobiont, Wasser- Höhlenbewohner, die teilweise oder dauerhaft in unterirdischen Gewässern leben. Das beinhaltet Angeln, Salamander, Krebstiere, Samtwürmer und Weichtiere.

Soweit bekannt, gibt es keine Säugetiere und Vögel die ihr ganzes Leben in Höhlen verbringen. Fledermäuse, Höhlenschwalben und Salangans nutze Höhlen als Rostplatz, aber überlass das hier Futter. Solche Tiere, die nur einen Teil ihres Lebens in Höhlen verbringen, nennt man Trogloxen.[1]

Eigenschaften

Troglobits unterscheiden sich von anderen Tieren durch charakteristische Merkmale. In permanenter Dunkelheit zu leben bedeutet, dass sie vielen Arten fehlt Pigment. Eine große Anzahl von Troglobitenarten sind ganz oder teilweise blind, aber diese Tiere kompensieren mit einem hochentwickelten Alternativsinn. Viele Troglobiten haben daher eine sehr gute Hören oder Geruchssinn, oder haben lange Antennen oder Gliedmaßen, um Beute zu erkennen. Da Nahrung in ihrem Lebensraum oft knapp ist, haben viele Troglobiten eine langsame Stoffwechsel.

Troglobiten sind so an das Leben in einer Höhle angepasst, dass sie außerhalb dieser kaum überleben können. Viele Arten sind daher endemisch in einer einzigen Höhle oder einem Höhlensystem.

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