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Tuinwoonwijk

EIN Garten Wohngebiet ist eine Wohnzone oder Wohnsiedlung mit besonderen Stilmerkmalen. Was Belgien Dieser Bautrend ist in der Region entstanden Roeselare.

Geschichte

Diese Bauweise wurde erstmals ab 1919 im ländlichen Teil des Stadtteils Roeselare angewendet.Krottegeme“. Als Reaktion auf die damalige hohe Wohnungsnot war dies der Beginn einer expandierenden Urbanisierung von Roeselare. So verfügt „Batavia“, Belgiens erstes Gartenwohngebiet, über rund 200 Wohnungen.

Ein Gartenwohngebiet lässt sich am besten als Ansammlung ähnlicher Häuser: überwiegend gekoppelte Bauweise (zwei Doppelhaushälften mit einer gemeinsamen Wand) oder Reihenhäuser bestehend aus mehr als zwei zusammenhängenden Wohnungen.

Anders als in der Stadt die typischen kleinen Vorgärten, oft mit Tür und/oder Auffahrt. Zusätzliches Plus sind die Gemeinschaftsplätze mit möglichen Parkstreifen wo Anwohner oder Familien ihr Auto parken können, und die öffentlichen Grünflächen, auf denen Kinder aus der Nachbarschaft spielen oder sich auf einem Sofa entspannen können. Oftmals gibt es auch Wander- und Radwege, die bestimmte Stadtteile verbinden oder einen Ausweg zu anderen Stadtvierteln oder den umliegenden Ackerflächen bieten, die vorhanden sein können oder nicht.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts erkannte die flämische Sozialwohnungsgesellschaft „Der Mandel” mehrere Gartenwohngebiete in Roeselare und den verschiedenen Vororten. Diese Bauweise wurde in ganz Flandern und Belgien weithin nachgeahmt. Besonders in der Vergangenheit wurden solche Quartiere von den höchsten Gesellschaftsschichten etwas herablassend als "Beginenhöfe des Proletariats" bezeichnet, mit anderen Worten, Gruppen derselben Armenhäuschen. Heute ist diese Ansicht weitgehend überholt und angesichts der hohen aktuellen Immobilienpreise besteht eine große Nachfrage nach diesen sogenannten modernen Sozialwohnungen.

Ein Gartenwohngebiet ist eine recht kompakte und prägnante Wohnform, die in der langgestreckten Bandbebauung, auch bekannt als Band Dorf erwähnt.

Da der allgemeine Lebensstandard in den letzten Jahrzehnten seit dem Aufkommen der traditionellen Gartenwohnsiedlungen zu Beginn des letzten Jahrhunderts stark gestiegen ist, entstand eine Variante dieses Baustils, die vor allem dem Bürgertum und wohlhabenden Schrebergarten mit schicken Kleingärten Wohnraum bot und einzigartige Einfamilienhäuser im Grünen. Dieser Stadtflug geht noch weiter, wenn auch deutlich weniger ausgeprägt als zu Beginn. Heute existieren diese unterschiedlichen Wohnformen nebeneinander und werden weiter ausgebaut.

Dank der Renovierung besteht nun großes Interesse an alten Bauernhöfen und Bürgerhäusern. Außerdem werden viele baufällige Gebäude sowohl in den Städten als auch in den Gemeinden von Projektentwicklern aufgekauft, um daraus Wohnungen zu machen.