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Tyndall-effect
Eine stärkere Streuung des blauen Lichts in dieser Mehlsuspension in Wasser erzeugt eine blaue Farbe

Es Tyndall-Effekt ist die elastische Streuung von Licht durch feste Partikel, wobei die streuenden Partikel größer sind als die Wellenlänge des betreffenden Lichts. Die Wirkung ist hauptsächlich bekannt von kolloidal Lösungen und Aussetzungen.

Der Unterschied zu Rayleigh-Streuung ist die Größe der Streupartikel. Rayleigh-Streuung beinhaltet die Streuung durch einzelne Moleküle oder Partikel, die viel kleiner als die Wellenlänge des Lichts sind. Die Tyndall-Streuung wird am besten durch Varianten der Theorie von . beschrieben Gustav Mie.

Kleinere Wellenlängen werden stärker gestreut (umgekehrt proportional zur vierten Potenz der Wellenlänge) als größere, wodurch auf einfallendem weißem Licht ein blauer Schleier entsteht. Die blaue Farbe einer dunstigen Atmosphäre bei einfallendem Licht wird auch durch den Tyndall-Effekt erklärt. Die Unterscheidung mit Reflexion B. durch Rauchpartikel oder Eiskristalle in Wolken, sind die einzelnen Partikel im Tyndall-Effekt nicht sichtbar. Die Reflexion ist nicht wellenlängenabhängig, sodass Wolken und Rauch grau oder weiß werden.

Die Tyndall-Streuanalyse ist ein geeignetes Verfahren zur Bestimmung der Größe der streuenden Partikel.

Eine weitere Streuquelle ist raman- Streuung. Dabei wird das Licht unelastisch gestreut, was zu einer längeren Wellenlänge des Streulichts führt. Raman-Spektren werden verwendet als Analyse Methode, da sie von der Natur der streuenden Teilchen abhängen. In der Praxis spielt die Raman-Streuung eine untergeordnete Rolle; nur eine von zehn Millionen Kollisionen von Photonen ist unelastisch. Die Tyndall-Streuung ist ein Störfaktor bei dieser Analysemethode, der eliminiert wird durch Ultrafiltration der Lösung.

Das Phänomen wurde erstmals vom Engländer beschrieben described John Tyndall.