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Uitbergen
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Untergemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Wappen von Uitbergen
Uitbergen (Belgien)
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Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge OstflandernOstflandern
GemeindeFlagge BerlareBerlare
Koordinaten51° 1′ N, 3° 57′ O
Allgemeines
Oberfläche6,48 km²
Einwohner(31/12/2006)1.980
Andere
Postleitzahl9290
Detailkarte
Uitbergen (Ostflandern)
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Portal  Portalsymbol  Belgien

herausgeben ist ein Dorf in dem Belgier Provinz Ostflandern und ein Untergemeinde von Berlare. Die Fläche beträgt 6,48 km². Bei der Fusion mit Berlare im Jahr 1977 gab es 1.605 Einwohner. Es Donkmeer befindet sich teilweise in Uitbergen.

Kirche und ehemaliges Rathaus

Geschichte

Uitbergen ist eines der ältesten Dörfer der Land Dendermonde. Auf einer Karte aus dem Jahr 879, die unter der Herrschaft Balduins mit dem Eisernen Arm und seiner Frau Judith angefertigt wurde, ist es noch nicht gefunden worden. Aber eine Urkunde von Kaiser Lotharius aus dem Jahr 966, die im Cartularium der Abtei St. Bavo (Gent) erscheint, erwähnt sie unter dem Namen Villa Bergina als Teil des Besitzes der Abtei.

Eine Villa war ein großer Hof, der von einem Herrn oder seinem Stellvertreter bewohnt wurde. Ringsherum standen die Hütten der Diener. Die Bevölkerung einer Villa betrug manchmal 500 von 1000 Personen. Von diesem lateinischen Wort ist das französische Wort Dorf (Dorf) abgeleitet. Das Dorf würde von Hügeln, Torp, Höhe, Hügeln stammen, auf denen die Einwohner flohen oder sich niederließen, um den Fluten zu entkommen. In späteren Dokumenten des 13. Jahrhunderts schreibt man Huitberghine. In einer französischen Charta von 1306 schreiben sie Utbergues und Utberges. 1312 finden wir Uytberghe und Hutenbergina. 1578 Uutberghen. Die Bedeutung dieses Namens bleibt ein Rätsel. Verschiedene Autoren haben es auf unterschiedliche Weise erklärt. Höchstwahrscheinlich war Uitbergen wegen seiner Sandhügel ein interessanter Ort zum Leben. Hier konnten sich die ersten Bewohner vor dem Hochwasser der Schelde schützen.

Diese Hügel wurden im 20. Jahrhundert wegen der sablon. Es gab den Molenberg (an der Moleneindestraat), den Kouterberg (jetzt Fonteinstraat) und den Rijsberg (hinter der Grote Kouterstraat).

Sehenswürdigkeiten

Galerie

  • Das Pfarrhaus wurde 1737 erbaut. Das Gebäude wurde im klassisch-französischen Stil im Auftrag von Pastor Schouteet errichtet.
Im Sprechzimmer sind zehn Szenen aus dem Alten und Neuen Testament auf Leinwand gemalt und an der Wand befestigt. Sie alle tragen die Jahreszahl 1785 und stammen von Brunet, einem Maler der französischen Schule. Gemälde von ihm waren auch im Schloss von Versailles zu finden. Wie die Gemälde nach Uitbergen gelangten, ist nicht bekannt.
1984 wurde das Pfarrhaus komplett restauriert.
Nach dem Ausscheiden des letzten Pfarrers wurde die Hortbetreuung eingerichtet (seit März 2014). Das Kirchenfabrik hat weiterhin die exklusive Nutzung des Sprechzimmers.

Galerie

  • Das Schloss: Ende des 19. Jahrhunderts, KnappeAlbert Visart de Bocarme (1868-1947) der neue Besitzer durch Erbschaft und Schenkung. Seit 1895 wird es als Sommerresidenz genutzt. Im Winter lebte er in Brügge, im Sommer in Uitbergen.
Er wurde Bürgermeister und besaß das umliegende Land, einschließlich des Donkmeer. Deshalb war damals nur auf der Ostseite, die an eine bestehende Straße lehnte, etwas Erholungsdruck spürbar. Visart erlaubte das Fischen, verwaltete selbst einen Entenköder und der Rest war für die Öffentlichkeit geschlossen.
Am 7. April 1947 starb Visart de Bocarmé; 1949 starb seine Gräfin. Sie hatten keine Kinder. Das Schloss wurde von Léonie van de Walle geerbt, der Tochter von Alberts älterer Schwester. Léonie war mit Baron Antoine de Crombrugghe de Picquendaele verheiratet. Baron de Crombrugghe war Ingenieur in den Limburger Kohlebergwerken und konnte daher nicht dort leben. Sie vermieteten das Schloss, aber es war oft unbewohnt. Nach seiner Pensionierung um 1960 zog die Familie endgültig hierher.
Baroness und Baron de Crombrugghe starben am 7. April 1973 bzw. 26. April 1975. Sie hatten 10 Kinder. Das Schloss wurde ihre Sommerresidenz; auch ihre Familienfeiern fanden dort statt. Ansonsten war es meist unbewohnt; keines der Kinder konnte oder wollte dort leben. 1987 mietete das damalige BRT das Schloss für die Innenaufnahmen der Kriegsserie 'Little London, Little Berlin
1988 verkauften die Kinder das Schloss mit Park und Nebengebäuden an einen Antiquitätenhändler. Er ließ die dringendsten Reparaturen durchführen und richtete dort sein Antiquitätengeschäft ein. 1989 verkaufte er auch die 2 Nebengebäude an die dort wohnenden Mieter. 1997 verkaufte er dann auch das Schloss selbst mit dem Park an die heutigen Besitzer.
Schloss und Park sind nicht öffentlich zugänglich.
  • Die Rochus-Kapelle in der Moleneindestraat.
1870-1871 starben hier mindestens 30 Menschen an einer Pestepidemie, die vielleicht von Saisonarbeitern aus Frankreich eingeschleppt wurde. Graf Van Den Steen de Jehay versprach, eine Kapelle zu bauen, wenn die Krankheit verschwand, was er auch tat. Der Heilige Roch von Montpellier sollte uns vor ansteckenden Krankheiten schützen. Dazu wird noch jedes Jahr (ab 16. August) eine neuntägige Novene gebetet.
1990 wurde die alte Statue gestohlen. Auch die Kapelle verfiel. 1991 wurde es von den Anwohnern komplett restauriert.
Eine neue Statue wurde gekauft und die Kapelle wurde mit einer Open-Air-Messe umgewidmet.

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