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Ursula Noack
Ursula Noack
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Allgemeine Information
GeborenHalle (Saale), 7. April 1918
VerstorbenMünchen, 13. Februar 1988
LandFlagge von Deutschland Deutschland
Arbeit
BerufSchauspielerin, Chansonsängerin, Hörspielsprecherin und Komikerin
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

Ursula Noack (Halle (Saale), 7. April1918München, 13. Februar1988) war ein Deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin, Hörspielsprecherin und Komikerin.

Biografie

Nach ihrer Ausbildung zur Schauspielerin arbeitete Noack zunächst am Theater Erfurt. Nach dem Zweiter Weltkrieg machte ihren Namen Hamburg und Bremen auf der Bühne und vor den Mikrofonen der Lokalradios. Sie entdeckte auch ihre Liebe zum Kabarett und trat 1946 unter anderem mit Erich Kastner-Texte in der Schaubühne in München (damals bekannt für ihr Flüchtlingslied). Anfang der 1950er Jahre spielte sie mit Hanne Wieder, Joachim Hackethal und Hans Jürgen Diedrich im Diese Amnesty Bulls. Diese Studentengruppe raus Kiel wurde schnell zu einem in der gesamten Bundesrepublik Deutschland bekannten Kabarett.

Ursula Noack wurde den meisten deutschen Fernsehzuschauern in den 1960er Jahren durch ihre Präsenz im Ensemble der Münchner Lach- und Schießgesellschaft. Bereits 1958 trat sie über Diedrich der Gruppe bei, bestehend aus Ursula Herking, Klaus Havenstein, Dieter Hildebrandt und Diedrich. Das erste Programm, an dem sie teilgenommen hat, war Eine kleine Powermusik, aber sie tourte nicht im ersten Jahr. Ein Jahr später ersetzte Ursula Noack ihren Namensvetter Herking.

1972 wurde die Lach- und Schießgesellschaft aufgelöst. Ursula Noack zog sich vor allem aus gesundheitlichen Gründen ins Privatleben zurück. Sie lebte mit ihrem Mann Walter Kabel, dem musikalischen Leiter der Lach- und Schieellgesellschaft, bei München. Nur gelegentlich konnte man sie auf der Bühne sehen oder ihre Stimme im Radio hören. 1988 starb sie an Krebs, der Mitte der 1980er Jahre diagnostiziert wurde. Ihre letzte Ruhestätte ist das Familiengrab auf dem Waldfriedhof Grasbrunn (Teil der Gemeinde Neukeferloh) bei München. 1971 unterschrieb sie das damals brisante Geständnis "Wir haben abgetrieben!" im Magazin Stern.

Versterben

Ursula Noack starb im Februar 1988 an Krebs, der Mitte der 1980er Jahre diagnostiziert wurde. Ihre letzte Ruhestätte ist das Familiengrab auf dem Waldfriedhof Grasbrunn (Teil der Gemeinde Neukeferloh) bei München.[1]

Hörspiele

  • 1948: Christian Bock: Feiern Sie Jahre und ein Tag – Regie: Ludwig Cremer (NWDR Hamburg)
  • 1948: Archibald MacLeish: Der Eroberer – Regie: Hans Quest (NWDR Hamburg)
  • 1949: Lucille Fletcher: Der Mann im Fahrstuhl (Stella) – Regie: Hans Herbert Westermann (RB)
  • 1949: Claus Werner Caro: Jell und der Räuber (Jell) – Regie: Günter Siebert (RB)
  • 1949: Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Schulden und Sühne (Dunja) – Regie: Kurt Strehlen (RB)
  • 1949: Wilhelm Semmelroth: Gewanderte Welt (Laetitia) – Regie: Gert Westphal (RB)
  • 1949: Wystan Hugh Auden: Das Zeitalter der Angst. Dialoge in Versen über die spirituelle Situation unserer Zeit, gesprochen in einer Nachtbar in New York (Rosetta) – Regie: Gert Westphal (RB)
  • 1949: Theo Lingen: Theophanes – Regie: Walter Jokisch (RB)
  • 1950: Josef Pelz von Felinau: Gesetze, Herr Panne? Ein Hörspiel nach Original-Airline-Aufnahmen – Regie: Pawel Matweew (RB)
  • 1951: Charles Dickens: Diese vier Schwestern. Kleinstadtszene nach einer Idee von Charles Dickens – Regie: Günter Siebert (RB)
  • 1951: Marcel Nov: Terra Balkana. Funkbild (Zypern) – Regie: Gert Westphal (RB)
  • 1951: Josef Martin Bauer: Glanz und Ende der Republik Asumara (Fräulein von Ichthöven) – Regie: Karl Peter Biltz (RB/Südwestfunk)
  • 1951: Helmut Käutner, Walter Ulbrich: Unter den Brücken (Vorlage: Unter den Brücken (Film 1944/45)) (Vera) – Regie: Helmut Käutner (RB)
  • 1951: Manfred Hausmann: lilofee. Dramatische Ballade in niederdeutscher Radiofassung (Caddy, ein Mischling) – Regie: Eberhard Freudenberg (RB)
  • 1954: Inge Kleffel-Wüstenhagen: Indiskretionen. Eine Handtasche plaudert (The plaudernde Handtasche) – Regie: Hannes Krüger (RB)
  • 1954: Alexander Sternberg: Das Gericht sich zur Beratung zurück (Folge: Ein clarer Fall) (Claire Stöckel) – Regie: Gerd Fricke (NWDR Hamburg)
  • 1954: Dylan Thomas: Unter dem Milchwald (2. Nachbarin/weitere 2. Ehefrau) – Regie: Fritz Schröder-Jahn (NWDR Hamburg)
  • 1963: Christian-Hartwig Wilke: Hörspielstudio (Faschingsbeitrag): Partysorgen (Edith) – Regie: Sammy Drechsel (Bayerischer Rundfunk|BR)
  • 1965: Rolf und Alexandra Becker: Gestatten, mein Name ist Cox (3. Staffel: 5. Teil: Das Schaustück) (Mabel (Mrs. Bowman)) – Regie: Walter Netzsch (BR)
  • 1968: Paul Portner: War Sagen Sie zu Erwin Mauss? (Chor) – Regie: Paul Pörtner (BR/NDR)
  • 1969: Arnold E. Ott: Besuch ohne Anmeldung (Betty Jagberg, seine Frau) – Regie: Walter Netzsch (BR)
  • 1976: Caroline Muhr: Luja & Felix: Das Vorrecht, eine Frau zu sein (Luja) – Regie: Werner Klippert (SR)
  • 1976: Caroline Muhr: Luja und Felix: Dynamisch (Luja) – Regie: Werner Klippert (SR)
  • 1976: Caroline Muhr: Luja und Felix: Schneeparadies (Luja) – Regie: Werner Klippert (SR)
  • 1976: Caroline Muhr: Luja und Felix: Blechzeitmensch (Luja) – Regie: Werner Klippert (SR)
  • 1977: Ludwig Thomas: Bayerische Szene: Altaich (Karline Schnaase, seine Frau) – Adaption und Regie: Edmund Steinberger (BR)
  • 1977: Peter Steinbach: Vernehmungen (Frau Zetsche) – Regie: Wilm ten Haaf (BR)

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