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| Ort | |||
| Provinz | Võrumaa | ||
| Gemeinde | Antsla | ||
| Koordinaten | 57° 52′ N, 26° 37′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Einwohner(2020) | 178 | ||
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Vaabina (Deutsche: Uelzen)[1] ist ein Ort in der estnisch Gemeinde Antsla, Provinz Võrumaa. Der Ort hat den Status eines Dorfes (estnisch: küla) und hat 178 Einwohner (2020).[2]
Vaabina war bis Oktober 2017 in der Gemeinde Urvaste. In diesem Monat wurde Urvaste der Gemeinde Antsla hinzugefügt.
Der Platz liegt am See Lõõdla jarv. Der Fluss Antsla entspringt hier am See. Bei Vaabina kommt die Tugimanee 70, der sekundäre Weg von Antsla nach Vaabina, raus auf die Tugimanee 69, der sekundäre Weg von Võru zu Trva.
Vaabina hatte eine Station an der Bahnstrecke Valga - Pechory, das 2001 für den Personenverkehr gesperrt wurde.
Geschichte
Bei Vaabina lag im Mittelalter die Burg Uelzen (estnisch: Vaabina vasallilinnus), von denen nur noch sehr wenig übrig ist. Es war früh 15. Jahrhundert von einem Mitglied der Familie Ultzen gebaut. Daraus leitet sich der deutsche Name Uelzen für Vaabina ab. Die Schleuse wurde erstmals während der Livländischer Krieg und später definitiv während der Polnisch-Schwedischer Krieg von 1655 bis 1660.[3] 1522 gelangte das Gut Uelzen in den Besitz von Fabian von Tiesenhausen. Vaabina, der estnische Name des Ortes, leitet sich von Fabian ab. Das Anwesen wechselte oft den Besitzer; es war unter anderem im Besitz der Familien Rosladin, von Bellingshausen, von Igelström, von Rennenkampff und von Samson-Himmelstjerna. 1748 das Anwesen von Linnamäe von Vaabina getrennt. Der letzte Besitzer von Vaabina vor der Enteignung durch die Selbständigkeit Estland 1919 war Karl Gerhard Hermann von Samson-Himmelstjerna.[4][1][5]
Auf dem Gut Uelzen befand sich früher ein Landhaus, das jedoch nicht erhalten ist. Die Überreste des Schlosses befanden sich im Park in der Nähe des Herrenhauses. 1967 wurde der Werd Tugimanee 70 im ganzen Park angelegt.[3]
Ein estnischer Name für das Gut wurde erstmals 1582 erwähnt: Fabina. Nach der Enteignung 1919 war Vaabina eine Siedlung auf dem ehemaligen Gut. Nach 1945 wurde der Ort in kleine Dörfer aufgeteilt, die sich 1977 unter dem Namen Vaabina wieder vereinten.[5]
Fotos
Landschaft bei Vaabina

Der Ort, an dem einst die Burg Uelzen stand

Die Tugimanatee 70 verläuft entlang der Stelle, an der einst die Schleuse stand
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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