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Valzeina
Valzeina
Gemeinde in SchweizFlagge der Schweiz
Wappen von Valzeina
Valzeina (Schweiz)
Valzeina
Ort
KantonGraubünden
KreisPrattigau-Davos
BFS/OFS/UST-Code3973
GemeindetypGemeinde
Koordinaten46° 57′ N, 9° 36′ O
Allgemeines
Oberfläche11,44 km²
Einwohner(Volkszählung)136
Höhe1114 ich
Andere
Postleitzahl7213
Webseitehttp://www.valzeina.ch
Detailkarte
Karte der Gemeinde
Portal  Portalsymbol  Schweiz

Valzeina ist ein Ort und ehemalige Gemeinde in der schweizerisch Kanton Graubünden, und gehört heute zur Gemeinde Grüsch im Bezirk Prattigau-Davos. Valzeina hatte 2007 136 Einwohner (Quelle: Prättigauer Talchronik 2007), davon waren damals 132 Schweizer Staatsangehörigkeit besessen. Der letzte Stadtrat bestand aus 5 Personen und der letzte Bürgermeister war Hans Wieland.

Erdkunde

Das Gebiet der ehemaligen Gemeinde umfasst 1144 ha, davon 609 ha Wald. Darüber hinaus werden 461 ha wirtschaftlich als Mähland oder Acker- und Wiesenflächen genutzt. Bebaut sind nur 29 ha. Durch den Verlauf des Schraggabachs teilt sich die Gemeinde in einen östlichen und einen westlichen Teil. Das eigentliche Dorf liegt auf der Westseite des Baches, der Weiler Sigg auf der Ostseite.

Blick auf das Valzeina mit der Kirche und dem ehemaligen Postamt (zweites Gebäude von links), heute als Wohnhaus genutzt
Blick auf das Valzeina von Brand (Sigg), der Schraggabach verläuft im tiefen Tal.

Geschichte

Valzeina war ursprünglich von der Rhetoriker Gegründet. Als im 14. und 15. Jahrhundert die Walser selbst von furna in der Gemeinde angesiedelt, führte dies zur heutigen deutschen Sprache. Im Jahr 1367 wird Valzeina (Valtzennas) erstmals urkundlich erwähnt. Erst seit 1903 ist die Gemeinde durch eine Straße mit dem Tal verbunden, insbesondere mit der Haltestelle Seewis-Valzeina der Rhätische Bahn. Die Postauto-Verbindung grüsch/Landquart-Valzeina ist das einzige öffentliche Verkehrsmittel in der Gemeinde.

Dienstleistungen

Wie viele andere Orte im Land hat auch Valzeina mit sinkender Unterstützung für lokale Einrichtungen zu kämpfen. Dies führte in der Vergangenheit zur Schließung der Post und des Dorfladens

  • ein städtisches Gebäude, das als
    • Grundschule
    • Multifunktionsraum
  • eine evangelische Gemeinde mit Kirchengebäude
  • eine Schreinerei
  • ein Abschiebezentrum für ausgeschöpfte Asylbewerber (seit Dezember 2007)

Andere

  • 1697 wurde der Pfarrer der Gemeinde nach der Predigt auf dem Weg in seine Heimat Grüsch von einem Tagelöhner ermordet. Der Ort, an dem der Pfarrer ermordet wurde, trägt daher den Namen Mördertobäli.
  • Auf der Mittagsplatte, oberhalb des Ortes, steht ein 120 Meter hoher Sendemast für Radio und Fernsehen. Die Antenne wurde von der ehemaligen Telekom PTT gebaut und gehört heute der Schweizer Telefongesellschaft Swisscom.

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