WikiDer > Veemgericht
EIN Lagerhaus (ebenfalls vem gericht ist üblich) war a Westfälisch Gericht, dass die Hohe Gerichtsbarkeit besessen (d.h. in Strafsachen Todesurteile aussprechen konnte) und die ihre Gerichtsbarkeit direkt von der kaiserlichen Behörde ableiteten. Die Sitzungen waren (manchmal) geschlossen, so dass man auch vom „geheimen“ Gericht sprach.[1] Im sechzehnten Jahrhundert hatten die Veemgerichts ihre Bedeutung verloren. In späteren Jahrhunderten wurde der Begriff verwendet Lagerhaus insbesondere für geheime "Gerichte", die darauf abzielen, unerwünschte Gegner auszuschalten.[2]
Westfälisches Veemgericht
EIN Freegraph Zuständigkeit bekommen. Dieser Freegraph, ein Beamter, nein edel Titel, und eine Reihe freier Stadträte oder Gutachter entscheiden über die Anklage, nachdem sie den Verdächtigen vorgeladen haben. Erscheint ein Verdächtiger nicht vor dem westfälischen Veemgericht, führte dies automatisch zu einer Ausweisung.[Quelle?]
Das westfälische Veemgericht hätte gehandelt, wenn man befürchtete, dass eine privilegierte Person nicht vor ein ordentliches Gericht gestellt werden könnte und damit eine Justizlücke geschlossen würde.
Auch in den östlichen Niederlanden gab es Veemgerichte. Im Jahr 1451 ordnete ein Lagergericht eine Reihe von Bürgern von Zutphen für verloren, verloren, ehebrecherisch, gesetzlos und unehrenhaft erklärt haben.[3] Ein solches Urteil entspricht dem "ziviler Tod".
Im Achterhoek war es am Walfort ein Lagerhaus eingerichtet. Der Name eines der vorsitzenden Freigräber, Berend de Dücker, Bürgermeister von may Bocholt ist uns überliefert. Vrijgraaf de Ducker war besonders gefürchtet, weil seine Überzeugungen oft mit der Schlinge endeten. Der Sträfling wurde von drei anonymen Ratsherren des Lagerhauses an einer Weidenschlinge aufgehängt. Der Ducker präsidierte 61 Jahre lang sein Lagerurteil. Er wird in einem Achterhoek verewigt, der sagt "Den Duker will you".[Quelle?]
Einigen zufolge haben die Lagerhäuser das Monopol der weltlichen Behörden auf die Strafjustiz untergraben. Der Herzog von Gelre ergriff deshalb Maßnahmen, indem er seinen Untertanen verbot, einer Vorladung vor dem Veemgericht nachzukommen. Immerhin brachte dies den Bürger in eine unklare Rechtslage.[4]
Romantisierung
Im 19. Jahrhundert wurde das Lagerhaus romantisiert. Heinrich von Kleist beschreibt in seinem Stück "Das Käthchen von Heilbronn oder Die Feuerprobe", wie ein Schmied aus dem nichtwestfälischen Heilbronn ein Lagerhaus urteilt über den Edelmann Graf Friedrich Wetter vom Strahl, der seine Tochter verführt und dann verlassen haben soll. Die Geschichte wurde von v. Kleist erfunden und basiert nicht auf historischen Ereignissen.
In späteren Jahrhunderten nahm der Begriff Veemgericht den Charakter einer Art Geheimbund an, der keine offizielle Gerichtsbarkeit hat, im Geheimen arbeitet und seine (Todes-) Urteile im Geheimen vollstreckt. In diesem Sinne fand das Veemgericht unter anderem in Bayern in den 1920er Jahren (wo auch der Anschein von Gerechtigkeit nicht aufgegeben wurde) und im Friesischen Veemgericht während des Zweiten Weltkriegs statt.[5]
Das Veemgericht im Zweiten Weltkrieg
In deutsch besetzt Friesland Im Herbst 1943 wurde ein „Veem-Tribunal“ einberufen. Es bestand aus drei Holländern Richter vom Gericht von Leeuwarden der von den deutschen Besatzern seines Amtes enthoben worden war. Sie entschied auf der Grundlage einer Anklageschrift des Widerstands. Dabei wollte der Widerstand unter diesen gefährlichen Umständen möglichst legal gegen Menschen vorgehen, die als Verräter galten. Das Veemgericht wurde 1943 von Anno Houwing folge ein paar wilden Liquidationen durch den Widerstand. Das Lagerhaus hat mindestens elf Todesurteile ausgesprochen.[6]
Die Richter des Lagergerichts kamen wahrscheinlich nie zusammen, aber Houwing sorgte dafür, dass die Fakten präsentiert wurden und er die Urteile überbrachte. Die Richter fielen diese Urteile einzeln, woraufhin Houwing sie nebeneinander platzierte. In der Regel fielen diese Urteile einstimmig aus („Ja“, „Nein“ oder „Weitere Ermittlungen“).
Fünf dieser Urteile wurden vom Widerstand vollstreckt, zwei nicht. Vier Angriffe sind gescheitert; in drei der vier Fälle wurde der Sträfling nur verwundet, während sein Sohn statt des vierten aus Versehen erschossen wurde. Die Urteile des friesischen Veemgerichts wurden nach dem Krieg weder bestätigt noch überprüft. Eine bekannte Person, die von diesem Lagerhaus zum Tode verurteilt wurde, war der Student Esmee van Eeghen, ein Amsterdamer Widerstandskämpfer, der sich in einen deutschen Offizier verliebte. Am Ende wurde sie von SD-Mitgliedern aus dem berüchtigten Groningen abgeholt Scholtens Haus ermordet.
Das Veemgericht ist nicht ausschließlich in Friesland aufgetreten. Auch in Drenthe machte der Widerstand davon Gebrauch. Zum Beispiel wagten im September 1944 zwei Richter den Verräter Geessien Bleeker nicht zum Tode verurteilt werden, weil ihre Schuld nicht mit Sicherheit festgestellt werden konnte.[7]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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Nüsse
Literatur
- Johanna Kossmann-Putto, Das geheime Gericht. Das westfälische Lagerhaus und die nördlichen Niederlande im Spätmittelalter, Hilversum: Verloren, 1993
- J.A.E. Kuys, "Drostambt und Gerichtsvollzieher". Die offizielle Organisation Gelderland im Stadtteil Zutphen (ca. 1200-1543) ISBN 9065502629 / ISBN 9789065502629 , Hilversum: Verloren, 1994.
- Ype Schaaf, "Tödliche Dilemmata im friesischen Widerstand" - Het Veemsrecht und Esmée van Eeghen. Van Wijnen, Franeker 1998
- Stegeman, Der alte Kerspel Winterswijk, 1927.
- H. W. Hill, Geschichte des Landes Berkel und Schipbeek 1903
- G. J. Lensink, Ne gopse Geschichten 1981.