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Fischbecher Braut | ||||
| Fischbecher Braut | ||||
| Ort | ||||
| Koordinaten | 52° 54′ N, 8° 19′ O | |||
| Information | ||||
| Partnersuche | 3500 - 2800 v. Chr. | |||
| Zeitspanne | neolithisch | |||
| Kultur | Trichterbecherkultur | |||
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Das Fischbecher Braut ist ein Dolmen in Aumühle. Es ist bei Wildeshausen im Kreis Oldenburg, Niedersachsen. Es liegt westlich des Kerns von Wildeshausen und südlich des Bundesautobahn 1 und der Bundesstraße 213. Es ist Teil des Straße der Megalithkultur.
Eigenschaften
Der Raum hat keinen Zugang und besteht aus zehn Stützsteine und vier Schlusssteine. Der Raum befindet sich in einem ca. 80 Meter langen und 9 Meter breiten Hünenbett (im Deutschland ist dies der Name für eine Struktur mit einem rechteckigen Kranz). Dieses Hühnenbett hatte einmal 105 Kranzsteine. Auf einer langen Seite sind 47 Steine (es fehlen 3) und auf der anderen langen Seite 33. Die kurze Seite im Südwesten hat zwei Steine, die mehr als 2,5 Meter groß sind. Die drei Steine auf der Nordostseite fehlen.
Salbei
Dieses Hünenbett bildet zusammen mit dem vier Kilometer entfernten Fischbecher Bräutigam (der längste Dolmen Niedersachsens) ein Ort von einem bekannten Legende. Die Braut (Gretchen) wurde von ihrem Vater gezwungen, den Bräutigam zu heiraten. Ihr Herz gehörte einem anderen Mann und sie wünschte sich, dass die Hochzeit nicht stattfinden würde, woraufhin sie und ihr Brautwagen (Brautwagen) sowie ihr eigener Brautzug und der Brautzug des Bräutigams (Visbeker Braut und Visbeker Bräutigam) zu Steinen wurden[1].
Literatur
- Anette Bußmann: Steinzeitzeugen. Reisen zur Urgeschichte Nordwestdeutschlands. Isensee Verlag, Oldenburg 2009, ISBN 978-3-89995-619-1 , S. 95–97.
- Mamoun Fansa: Großsteingräber zwischen Weser und Ems. Isensee Verlag, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-118-5 , S. 120–121.
- Ernst Andreas Friedrich: Fischbecher Braut und Brautigam. Im: Wenn Steine ritt könnte. Band II, Landbuch-Verlag, Hannover 1992, ISBN 3-7842-0479-1 , S. 9–11.
- Ernst Sprockhoff: Atlas der Megalithgräber Deutschland. Teil 3: Niedersachsen – Westfalen. Rudolf Habelt Verlag, Bonn 1975, ISBN 3-7749-1326-9 , S. 137.
Web-Links
- Fischmaul-Navigator – auf die Visbeker Braut fokussierter LGLN bequellter interaktiver amtl. nds. Kartierungsdienst der Gemeinde Visbek
- Fischbecher Braut und Brautigam – Salbei
- Beschreibung und Bilder
- Fischbecher Braut. Steinseiten
- Die Visbeker Braut – eine steinzeitliche Mondwarte?[toter Link] (PDF; 806 kB) Sternwarte Recklinghausen
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| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Fußnoten Quellen
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