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Vladimir Pozner
Wladimir Pozner (1950)

Wladimir Solomonowitsch Posen (Russisch: ладимир оломонович ознер) (Paris, 5. Januar1905 - Dort, 19. Februar1992) war ein russisch-französischer Schriftsteller und Dichter.

Leben

Pozner wurde in eine russische Auswandererfamilie hineingeboren und lebte in seiner Jugend abwechselnd in Russland und Frankreich. Zur Zeit der russischen Revolution studierte er in St. Petersburg und kam anschließend schon in jungen Jahren mit literarischen Kreisen (u Gorki). Im 1921 Pozner wurde Mitglied der literarischen Einzelgängergruppe de Serapion-Brüder.

Nach der Veröffentlichung seiner auf Russisch verfassten Sammlung „Verse für alle Fälle“ (1928) Pozner kehrte nach Frankreich zurück und wurde dort Journalist. Im 1932 er wurde Mitglied der Französischen Kommunistischen Partei. In der französischen Presse stach er mit prorussischen und antiamerikanischen Artikeln hervor, während des Algerienkrieges stellte er sich nachdrücklich auf die Seite der Algerier.

Ab den 1940er Jahren schrieb Pozner mehrere erfolgreiche Romane in französischer Sprache. Er schrieb auch die gefeierten biografischen Essays Tolstoi est mehr (1935) und Souvenirs sur Gorkic (1957).

In den 1950er Jahren schrieb Pozner unter anderem zusammen mit Bertolt Brecht das Drehbuch zum deutschen Film Herr Puntila und sein Knecht Matti.

Arbeiten (Auswahl)

  • Les tats-desunis (1938), Berichte
  • Deuil und 24 Stunden (1942), Roman
  • Les Gens du pays (1943), Der Fall Huber
  • Lever du Rideau (1961), Roman
  • Le Lieu du supplice (1959), Novellen
  • Mal de Lune (1974), Roman