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Vladimir Propp
Wladimir Propp

Wladimir Jakowlewitsch Propp (Russisch: адимир Яковлевич Пропп) (St. Petersburg, 29. April [OS 17. April] 1895 – Leningrad, 22. August 1970) war ein Russisch Literaturwissenschaftler und Folklorist. Sein bekanntestes Werk ist Die Morphologie des Zaubermärchens.

Propp wurde geboren in St. Petersburg. Ab 1913 studierte er dort Germanistik und Slawistik. 1918 schloss er sein Studium ab. Anschließend arbeitete er als Lehrer an mehreren Gymnasien. Ab 1932 arbeitete er an der Universität Sankt Petersburg, zunächst hauptsächlich auf dem Gebiet der Linguistik, aber nach und nach konzentrierte er sich auf die Forschung Folklore.

Zu sein Die Morphologie des Zaubermärchens erschien 1928, wurde aber erst 1958 ins Englische übersetzt. In dieser Arbeit analysiert Propp a strukturalistisch Weise die Story-Struktur des Russischen Zaubermärchen. Er zeigt, dass alle Märchen in eine Reihe von festen Elementen zerlegt werden können. Die Märchen folgen alle einem Grundmuster, das sich in 31 „Morphemen“ oder „Funktionen“ ausdrücken lässt. Die erste niederländische Übersetzung des Werkes erschien 1997.

Literatur

  • Vilmos Voigt: Propp, Vladimir Jakovlevic. In: Enzyklopädie des Märchens Bd. 10 (2002), sp. 1435-1442.
  • Serena Grazzini: Der strukturalistische Zirkel. Theorien über Mythos und Märchen bei Propp, Lévi-Strauss, Meletinskij. Wiesbaden 1999 (DUV: Literaturwissenschaft).
  • Reinhard Breymayer: Vladimir Jakovlevič Propp (1895-1970) - Leben, Wirken und Bedeutsamkeit. In: Linguistica Biblica 15/16 (1972), S. 36-77 (S. 67-77 Bibliographie).

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