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Mit dem Begriff Flachglas Glas, wie es im Bau verwendet wird, in Rahmen, Türen und Fenster. Aus diesem Grund wird es auch Fensterglas genannt. Bei der Innen-Außen-Trennung von Gebäuden besteht das Glas fast immer aus mindestens zwei Schichten mit einem dazwischen liegenden Hohlraum für die Isolierung. Das nennt man auch Doppelglas (Hohlraumglas) oder durch einen Markennamen gekennzeichnet (z.B. Thermopane).
Geschichte
Im ersten Jahrhundert v. ist der Glasbläsertechnik entwickelt und Glasutensilien, die zuvor äußerst knapp waren, verbreiteten sich. Das Römer Flachglas durch Schmelzen einer Mischung aus Sand und Sprudel auf einen flachen Stein gießen. Bis zum fünfzehnten Jahrhundert war es hauptsächlich Venedig woher das Glas kam. Zu Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts gibt es die erste Erwähnung von a Glasofen in dem Tiefland, nämlich in Namur. Damals wurden Scheiben hergestellt, indem eine Kugel mit einem Blasrohr angeblasen, aufgeschnitten und dann durch schnelles Rotieren in eine Scheibe verwandelt wurde. Später wurde die Kugel zu einem ausgeblasen Zylinder. Diese Zylinder wurden abkühlen gelassen, von ihren geschlossenen Enden abgezogen und der Länge nach aufgeschnitten. Die Zylinder wurden in a Ofen erhitzt, bis das Glas so weich wurde, dass es auf einer feuerfesten Platte flachgedrückt werden konnte.
Gezogenes Glas
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die belgische Emile Fourcault Glas herausziehen: das Fourcault-Verfahren. Die geschmolzene Glasmasse wurde vertikal auf eine Höhe gezogen, wo sie auf eine gewünschte Dicke erstarrte.
schweben-Glas
Flachglas wird seit etwa 1950 nach einem von Pilkington Brothers in England entwickelten Verfahren horizontal hergestellt. Ein breites Glasband wird über ein Flüssigkeitsbad gegossen Zinn gefüttert. Die Unterseite muss dann nicht fertiggestellt werden. Es ist spiegelglatt. Die Oberseite wird durch eine darüber liegende Heizung geglättet. Anschließend wird das Glas kontrolliert abgekühlt und für die weitere Produktion in handliche Größen geschnitten.
opakes Glas
In den Vereinigten Staaten wurde um 1900 die Marietta Manufacturing Company opakes Glas (unter dem Markennamen 'Sani Onyx'). Dieses opake, polierte marmorierte Glas, auch bekannt als Marmorglas, marbriet oder Marmorit wurde während der . erwähnt Zwischenkriegszeit sehr verbreitet in Form von Fliesen in Wäschereien, Toiletten, Bädern und Küchen. Auch in der Kunstwelt (Art Deco) und die Bauwirtschaft (Woolworth-Gebäude) fand das porenfreie Material sehr gefragt. Später wurde das gleiche Verfahren von der Penn-American Plate Company (1906 als „Carrara Glass“ bezeichnet), der Vitrolite Company (von 1908 bis 1935 als „Vitrolite“ bezeichnet) und der Libbey-Owens-Ford Glass Company ( 1935 bis 1935. 1947). Jedes Mal wurde das Glasband aus einem Glasschmelzbad gegossen.[1] Von 1922 bis 1979 in der belgischen itter Opakes Glas unter dem Namen 'marbriet' hergestellt von Arthur Brancart mit seiner Firma SA des Verreries de Fauquez als Alternative zu den teureren Keramik oder Porzellan.
Gebogenes Glas
Gebogenes Glas, wie es in Schaufenstern verwendet wird, war ab dem späten 19. Jahrhundert in Mode. Autoscheiben werden auch aus Flachglas hergestellt, das gebogen wird. Das viskoelastische Flachglas wird horizontal auf eine Erweichungstemperatur von etwa 500-600°C erhitzt. Bei dieser Temperatur verwandelt sich das Glas von einem spröden zu einem zähen Material und das Glas sinkt langsam in eine Form mit der gewünschten Rundheit. Das heißt Durchhangbiegung. Es kann auch in die gewünschte Form gebracht werden.[2][3]
Rohes Material
- Sand (Quarzsand) bildet das eigentliche Glas
- Sprudel und optional Natrium- und Kaliumsulfate
- Kreide und optional Aluminium und Magnesium wenn das Glas wetterfest und wasserunlöslich sein muss
- Bleichmittel für Helligkeit und Weißgrad
Literatur
L. Ploos van Amstel, Gebäude: Baustoffe HTO, Spruyt, van Mantgem & De Does B.V., Leiden, ISBN 9023814517 .
Externer Link
- Anwendungen von Flachglas auf der Website Glasspezialisten
- Glasherstellung im Wandel der Zeit, Website Bouwend Nederland.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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