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Perfektion oder Perfektion ist ein philosophisch Begriff, das heißt, ein bestimmtes Wesen besitzt im höchsten Maße eine bestimmte Qualität, oder ein bestimmtes Wesen besitzt alle Attribute. Es kann auch bedeuten, dass ein bestimmtes Wesen alle vorhandenen Qualitäten in höchstem Maße besitzt.
Dieses Konzept wird oft verwendet in philosophisch oder theologische Kontexte. Gott Einigen Philosophen und Theologen zufolge ist es zum Beispiel ein perfektes Wesen, ein anderes Konzept erfüllt die Standards, für die es gemacht wurde. Ein Stuhl ist beispielsweise perfekt, wenn man darauf sitzen kann, d.h. er hat 3 oder mehr Beine.
Beispiele
Anselms Gottesbeweis
Anselm von Canterbury argumentierte, dass Gott die vollkommene Form aller guten Eigenschaften hat. Seine Definition von Gott war: „das, was man sich nichts Höheres vorstellen kann“, auf Latein: „id quo maius nihil cogitari potest“, oft abgekürzt als IQM. Aus seiner Definition leitete Anselm seine Gottesbeweis af: Wenn Gott „das ist, was an nichts Höheres gedacht werden kann“, dann ist die höchste denkbare Form „das“ das gibt es tatsächlich und dann kann man sich nichts Höheres vorstellen“.
Dieser Gottesbeweis wurde von der PhilosophImmanuel Kant widerlegt, wer hat das behauptet Existenz ist kein Eigentum.
Spinoza
Vor dem Baruch Despinoza ist Perfektion das Gleiche wie Wirklichkeit. Denn das Vollkommene hat alle existierenden Eigenschaften, und für Spinoza gibt es außerhalb der Natur nichts, was Gott gleicht. Da also alle vorhandenen Eigenschaften zwangsläufig in der Natur vorhanden sind, ist sie perfekt.
Er lehnte die allgemeine Bedeutung des Begriffs "Vollkommenheit" als irrationalen Glauben ab, der nur auf der Idee eines Idealtyps beruht, den wir mit einem vorhandenen Objekt assoziieren. Daher nennen wir das Objekt X1 "perfekter als" das Objekt X2, weil X1 der abstrakten Darstellung, die wir vom Typ X haben, näher entspricht. Ein Nomade findet zum Beispiel ein Zelt perfekt, während ein Römer einen Palast perfekt findet. Dies sagt jedoch nichts über die Realität aus, sondern nur über ihre fiktiven Darstellungen eines Typs ("Wohnen", "Gebäude").