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Voorn

Plötze ist eine Sammelbezeichnung für eine Reihe von Fischarten der tatsächlicher Karpfen (Cyprinidae).

Rotauge weist nicht auf eine separate Gattung, Familie oder Art hin, sondern ist ein beliebter und fischereilicher Name, der für eine Reihe von Fischen verwendet wird, die ähnliche Eigenschaften haben. Mit Ausnahme von Hasel und Bitterling haben die meisten Schaben beispielsweise orangefarbene oder rötliche Flossen. Fast alle von ihnen werden am besten entweder im Halbwasser (zwischen Oberfläche und Boden) oder an der Oberfläche gefischt. Der Begriff Plötze ist nur auf Niederländisch verfügbar und hat keine Übersetzungen.

Die folgenden Fischarten werden manchmal als Plötze bezeichnet:

  • Das bittere Kakerlake (Rhodeus amarus) kommt in stillem und langsam fließendem Wasser vor. Sie erreichen eine maximale Länge von ± 9 cm.
  • Das Plötze (rutilus rutilus oder Leuciscus rutilus) kommt sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern vor. Sie erreichen eine maximale Länge von ± 50 cm und ein maximales Gewicht von ± 1,8 kg.
  • Das Döbel (Squalius cephalus oder Leuciscus cephalus) oder meun kommt in fließendem Wasser vor. Sie erreichen eine maximale Länge von ± 60 cm und ein maximales Gewicht von ± 4,2 kg.
  • Das rot (Sardinius erythrophthhalmus) oder Rotfeder, tritt in stillem und langsam fließendem Wasser auf. Sie erreichen eine maximale Länge von ± 50 cm und ein maximales Gewicht von ± 2 kg.
  • Das Dace (leuciscus leuciscus) tritt in fließendem Wasser auf. Sie erreichen eine maximale Länge von ± 30 cm.
  • Das Winde (Leuciscus Idus) oder Rotaugen kommt in stillem und langsam fließendem Wasser vor. Sie erreichen eine maximale Länge von ± 80 cm und ein maximales Gewicht von mehr als 4 kg.


Oft ist der Begriff Plötze bezog sich nur auf die Plötze und die Rotfeder.

Sportfisch

Kakerlaken sind als ausgezeichnete Sportfische bekannt. Im Verhältnis zu Größe und Gewicht sind sie sehr gute Kämpfer an der Rute, sofern sie mit leichtem Material gefischt werden. Derzeit sind die Kakerlaken an mehreren Stellen durch die massive Freisetzung der Brachsen als Wettkampffisch. Dies liegt daran, dass die Brasse am Grund leichter zu fischen ist, sie ist ein großer Fisch, der in Schulen lebt und im Verhältnis zu ihrem Gewicht ein sehr fauler Kämpfer ist. Dadurch ergibt sich schneller ein höheres Gewicht im Setzkescher, was in der Statistik gut ist. Diese Aufstockung mit Brassen hat den großen Nachteil, dass der Fisch ein Bodenlockerer ist und damit das Wasser stark trübt. Dies ist zuungunsten von Wasserpflanzen und reduziert so den Bestand anderer Fischarten, wie unter anderem Plötze.

Gezieltes Angeln auf Rotaugen erfolgt vorzugsweise mit a feste Stange, ein Flockenstab oder ein leichtes Fliegenrute. Der Köder wird entweder knapp über dem Grund bis wenige Dezimeter unter der Oberfläche präsentiert, an einer Pose gebunden und mit einer Flocken- oder Stangenstange oder an der Oberfläche in Form einer Kunstflug-Fliegenrute präsentiert. Es ist auch möglich, einen schwimmenden Brotflocken auf einer losen Linie oder mit Hilfe eines Buldo anzubieten. Große Kakerlaken sind als scheue Fische bekannt und erfordern ein raffiniertes Angeln mit dünnen Schnüren und einem korrekten Köderangebot. Eine große Rotauge mit dem richtigen (leichten) Material zu fangen, ist für den Angler eine echte Sensation. Das Angeln auf Rotaugen ist eine aktive Fischerei. Vor allem größere Rotaugen lassen sich auch beim Grundfischen und beim Einsatz von leichten Ködern (kleine Spinner) fangen, allerdings spricht man in diesem Fall eher von einem Beifang als von einer gezielten Methode.

Literatur

  • Jan SchreinerGreifen und festhalten, Hrsg. Elsevier (1971) ISBN 90 10 00907 6