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Fürstentum Calenberg | |||||
| Teil von dem Heiliges Römisches Reich | |||||
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| Allgemeine Daten | |||||
| Hauptstadt | Hannover (ab 1636) | ||||
Es Fürstentum Calenberg war der Name von einem der Niedersächsische Kreits gehörendes Fürstentum innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
Das Fürstentum Calenberg war Teil des 1235 gebildeten Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Mit der ersten Teilung dieses Herzogtums 1252 in die Zweige Braunschweig und Lüneburg kam Calenberg zum Zweig Lüneburg.
Nach dem Aussterben des Lüneburger Zweiges 1369 ging das Gebiet zeitweise an die Dynastie verloren, da es durch eine Tochter des letzten Herzogs an Herzog Otto von Sachsen kam.
1388 eroberte der Herzog Friedrich von Braunschweig die Besitzungen des ehemaligen Zweiges Lüneburg, so dass Calenberg wieder Teil des Herzogtums wurde. Herzog Frederik wurde 1400 ermordet, woraufhin seine Brüder und deren Nachkommen 1409 und 1428 den Besitz in neue Hauptzweige in Braunschweig und Lüneburg aufteilten. Calenberg trat während dieser Teilung der Niederlassung Brunswijk bei.
1442 wurde auch der Zweig Braunschweig-Wolfenbüttel zum Fürstentum Göttingen erworben. Innerhalb der Filiale kam es mehrfach zu einer vorübergehenden Aufteilung in die Teilfilialen Wolfenbüttel und Calenberg. Von 1482 bis 1495 und von 1495 bis 1584 gab es am Calenberg jüngere Filialen.
Das Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel expandierte weiter, weil 1582 die Hälfte der Landkreis Hoya, 1584 die Fürstentümer Calenberg und Göttingen, 1593 die Landkreis Hohnstein, 1596 die96 Fürstentum Grubenhagen und 1599 die99 Landkreis Blankenburg. wurden dem Territorium hinzugefügt.
1634 starb der Zweig Braunschweig-Wolfenbüttel aus, danach kamen die Fürstentümer Göttingen und Calenberg zum Zweig in Lüneburg-Celle. Dieser Zweig spaltete sich 1636 in den neuen Zweig Calenberg ab, der Wohnsitz wurde jedoch von Schloss Calenberg nach Hannover verlegt.
In Braunschweig-Celle diente das Fürstentum als sekundäre Natur. Als es im Hauptzweig keine Nachkommen mehr gab, folgte der Herzog von Calenberg und Göttingen denen in Celle und Calenberg und Göttingen bekamen wieder einen jüngeren Bruder. Dies geschah 1648 und 1665. Bei der Thronfolge 1665 erhielt auch der seit 1651 katholische Herzog Johan Frederik die Fürstentum Grubenhagen und der Landkreis Diepholz.
Am 19. Dezember 1692, Herzog Ernst August von Braunschweig-Lüneburg die Würde des Kurfürsten 1705, nach dem Tod des Herzogs, wurden die verschiedenen Fürstentümer Georg Wilhelm von Braunschweig-Celle dauerhaft vereint innerhalb der within Kurfürstentum Hannover.
Eigentum
- die Städte Altstadt-Hannover, Neustadt-Hannover, Münder, Wunstorf, Pattensen und Eldagsen.
- die Stiftungen Lockum und Wunstorf
- die Klöster Marienrode, Mariensee, Wennigsen, Barsinghausen, Wülfinghausen und Marienwerder.
- die Büros Calenberg, Wittenburg, Coldingen, Langenhagen, Ricklingen, Neustadt am Rübenberge, Rehburg, Welpe und Blumenau
- die edlen Gerichte Linden, Rößnig und Bredenbeck
- die Städte Hameln und Bodenwerder
- es gründet Sankt Bonifacii ter Hameln
- die Büros Springe, Lauenstein, Ohsen, Grohnde, Polle, Ärzen, Lauenau, Bokeloh und Lachem
- die edlen Gerichte Limmer, Dehnsen, Banteln, Hastenbek, Ohr und Hämelschenburg
Regenten
| Regierung | Name | geboren | verstorben | Familie |
|---|---|---|---|---|
| 1636-1641 | George | 17-2-1582 | 12-4-1641 | Sohn des Wilhelm V. von Braunschweig-Lüneburg |
| 1641-1648 | Christian Louis | 25-2-1622 | 15-3-1665 | Sohn |
| 1648-1665 | George Willem | 26-1-1624 | 28-8-1650 | Bruder |
| 1665-1679 | Johan Frederik | 25-4-1625 | 28-12-1679 | Bruder |
| 1679-1698 | Ernst August I | 20-1-1629 | 23-1-1698 | Bruder |