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Votiefgave
Votivstein in den Thermen von Coriovallum von Ratsherr Marcus Sattonius lucundus aus Xanten der Fortuna gewidmet (Thermalmuseum, Heerlen)

EIN Votivgabe, ebenfalls Votivgabe, Angebot oder Anathema ist ein (oft kostbarer) Gegenstand, der in der Vergangenheit zur Versöhnung von Göttern zurückgelassen wurde. Votivgaben gibt es auch in Form von Votivsteine.

Antike

Etrusker Bronzejunge mit Ente (Detail), ca. 100 v. Die Inschrift (CIE 446) berichtet, dass Velia Fanacna es der Göttin Thufltha für ihren Sohn (RMO, Führen).

Klassische Anathemata wurden in vielen Formen und Variationen gefunden, oft in Terrakotta, Bronze und Naturstein. Typisch sind die kleinen anthropomorphen Figuren, die Beispiele aus der zeitgenössischen Bildhauerei imitieren. Die Figuren stellen oft den Empfänger (d. h. den Gott) oder den Geber (d. h. den Besucher des Heiligtums) dar. Eine besondere Gattung sind die sogenannten anatomischen Anathemata, die vor allem in und um Heiligtümer der mit Heilkunst verbundenen Götter wie z Asklepios, Apollon und Hygeia. Diese oft in Terrakotta gehaltenen Votivgaben stellen Teile des menschlichen Körpers dar: Köpfe, Hände, Füße, aber auch Brüste, Genitalien und Gebärmutter. Durch die Spende solcher Gegenstände hoffte man, dass die Gottheit den fraglichen Körperteil heilen würde, oder die Stücke könnten als Dankeschön wie bereits erwähnt in den Schreinen platziert werden.

Anathemata sind nicht selten von a Inschrift bereitstellen. Dieses sogenannte Votivsteine, Widmung oder wir Inschriften erwähnen oft den Namen des Widders und der verehrten Gottheit. Viele Inschriften sind in festen Konstruktionen formuliert. Zur Veranschaulichung ist das folgende Beispiel, eine griechische Inschrift auf einem op chios handgefertigte Terrakottaschale, gefunden auf dem Gelände des Heiligtums der Aphrodite te Naukratis in Nordägypten (jetzt im Britisches Museum):

μ' ἀνέ[θ]ηκεν τᾖ φροδίτηι

Sostratos hat mich der Aphrodite gewidmet

Im Hellas, Etrurien und anderswo wurden Anathemata in der Nähe von Tempeln platziert. Einige Arten von Votivgaben könnten am Tempel aufgehängt werden. Dieser Brauch nahm an manchen Orten solche Formen an, dass die Geschenke entfernt werden mussten. Aus Respekt vor den Göttern wurden diese Anathemata innerhalb der peribolos des Heiligtums in einer Grube (Bothros) rituell begraben. Die Feststellung einer solchen Votivkaution bietet die Archäologie viel Information.

Christentum

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Siehe auch

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