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EIN Faltkanu ist eine Variante von Kanu die auseinandergenommen und kompakt zusammengefaltet werden kann.
Die Konstruktion besteht aus einem aus Einzelteilen bestehenden Skelett und einer losen, flexiblen Haut. Der Rahmen kann ganz oder teilweise in der Haut aufgebaut werden, oder die Haut ist mit einem langen wasserdichten Reißverschluss auf dem Vorder- oder Hinterdeck versehen, mit dem das Boot nach dem Einschieben des Rahmens geschlossen werden kann. Viele Arten von Faltkanus haben auf beiden Seiten aufblasbare Luftkammern, die dafür sorgen, dass das Fell straff gespannt wird und für zusätzliche Stabilität und Auftrieb sorgt. Der Klepper Aerius Quattro XT hat sogar auf jeder Seite zwei Luftkammern übereinander, indem oben und unten unterschiedlich stark aufgepumpt wird, die Rumpfform, und damit werden auch die Segeleigenschaften angepasst.
Die meisten Faltkanus haben mehr oder weniger das Vorbild der Kajak, obwohl viele Doppeltypen ein großes Cockpit haben und daher nicht komplett "überdacht" sind. Typen ohne Deck passend zum offenes Kanu kommen aber auch vor.
Faltkanus werden vor allem dort eingesetzt, wo der Transport oder die Lagerung eines „festen“ Kanus Probleme bereitet, wie zB Expeditionen, bei Kleinsthäusern oder bei Fahrten, bei denen für die Rückfahrt öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden müssen. Sie werden auch von Spezialeinheiten militärisch eingesetzt.
Bekannte Faltkanumarken sind:
- Ventil (seit 1907)
- Feder Handwerk
- Beutel
- Nautiraid
- Verbündete
- Pakboote
Im Gegensatz zu Schlauchkanus entsprechen die Segeleigenschaften von Faltkanus in etwa denen von „festen“ Kanus. Durch die seitlichen Luftkammern auf beiden Seiten sind sie besonders stabil, so dass sie auch einigermaßen gut damit umgehen gesegelt kann werden.
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