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Freie Software und Open-Source-Software (Englisch: kostenlose und quelloffene Software, abgekürzt FOSS oder F/OSS), der Sammelbegriff für gratis Software und Quelloffene Software, ist Software von denen die Lizenz gibt Benutzern das Recht, den Quellcode, einschließlich der Modifikationen, nach eigenem Ermessen zu verwenden, zu ändern, zu verbessern und zu verbreiten Quellcode völlig kostenlos ist verfügbar. Der englische Begriff kostenlose und quelloffene Software enthält das Wort kostenlos (Freiheit). Um Verwirrung zu vermeiden (Englisch hat mehrere Bedeutungen für kostenlos) wird manchmal der Begriff FLOSS verwendet, wobei das 'L' für . steht frei (Französisch für "kostenlos"). Er betont noch einmal, dass es bei freier Software eher um Freiheiten als um Kosten geht.
FOSS kann als Gegenstück zu proprietäre Software, wie Werbung von der Stange (COTS) und Shareware.
Freiheiten
Die moderne Definition definiert freie Software durch die folgenden vier Freiheiten, die der Empfänger erhält, wenn die Software frei ist:[1]
- Die Freiheit, das Programm nach Belieben für jeden Zweck auszuführen (Freiheit 0).
- Die Freiheit, die Funktionsweise des Programms zu studieren und nach Belieben zu ändern (Freiheit 1). Dazu ist der Zugriff auf den Quellcode erforderlich.
- Die Freiheit, Kopien weiterzugeben, damit Sie (zum Beispiel) Ihren Nachbarn helfen können (Freiheit 2).
- Die Freiheit, Kopien Ihrer modifizierten Versionen (Freiheit 3) an andere zu verteilen. Auf diese Weise können Sie der gesamten Community eine Chance geben, von Ihren Änderungen zu profitieren. Dazu ist der Zugriff auf den Quellcode erforderlich.
Freiheiten 1 und 3 erfordern, dass der Quellcode öffentlich ist. Programme ohne ihren Quellcode zu studieren und zu ändern ist sehr unpraktisch.
Beispiele
Beispiele für bekannte freie und Open Source Software sind die Linux Kernel, GNOME, FreeBSD und LibreOffice.
Lizenzen
Die bekanntesten und am weitesten verbreiteten freien und Open-Source-Lizenzen sind die GPL, LGPL, BSD-Lizenz, Apache-Lizenz, MIT-Lizenz und der MPL.
Die oben genannten Lizenzen erfüllen die Kriterien der Open-Source-Definition (OSD) (entwickelt von der OSIA), das Freie Software-Definition (FSD) (entwickelt von der FSF) und der Debian-Richtlinien für freie Software (DFSG) (entwickelt von der Debian-Mannschaft).
Unterschiede zwischen freier Software und Open-Source-Software
Freie Software bezieht sich auf die Bedingungen, unter denen bestimmte Computer Software darf verteilt werden, Open-Source-Software hingegen bezieht sich auf die Fähigkeiten, die bestimmte Computerprogramme einem Programmierer bieten an, sie zu studieren und zu ändern.
In der Praxis werden praktisch alle Open-Source-Programme unter Bedingungen vertrieben, die sie zu freier Software machen. Außerdem ist jede freie Software per Definition Open-Source-Software: Die Offenlegung des Quellcodes eines Programms ist eine der Anforderungen an freie Software in gemeinsamen Definitionen davon, entweder implizit wie im Freie Software-Definition, entweder explizit wie im Debian-Richtlinien für freie Software.
Befürworter freier Software betonen die rechtliche Seite, da sie Wert darauf legen, dass Schlüsselsoftware für jedermann frei verwendet, kopiert und modifiziert werden kann. Open-Source-Anhänger hingegen glauben, dass die Softwarequalität von größter Bedeutung ist und der Qualität am besten gedient wird Peer-Review.
Siehe auch
Externe Links
- (NL) Das Debian-Projekt
- (und) Die Open-Source-Initiative
- (und) Die Free Software Foundation
- (und) Liste der von OSI genehmigten Lizenzen
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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