WikiDer > Früher Glaser
| Früher Glaser IUCN-Status: Nicht bedroht[1] (2009) | |||||||||||||||
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| Männlich | |||||||||||||||
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||
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| Aeshna Isozelen (O.F.Müller, 1767) Ursprüngliche Kombination Libellula quadrifasciata div. Isozelen | |||||||||||||||
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Das früher Glaser (Aeshna Isozelen) ist ein echte Libelle (Anisoptera) aus der Familie der Glaser (Aeshnidae). Es ist ein orange-brauner Glaser mit auffallend grünen Augen. Die Art war in den Niederlanden bis 1990 ziemlich selten, ist aber seitdem häufiger geworden. Es handelt sich um eine mobile Art, deren Landstreicher regelmäßig angetroffen werden.
Der wissenschaftliche Name der Art wurde 1767 als Libellula quadrifasciata div. Isozelen herausgegeben von Otto Friedrich Müller.[2]
Eigenschaften
Die Grundfarbe des Abdomen und Bruststück des frühen Glasers ist orangebraun. Der Bauch hat feine schwarze Linien, aber kein Mosaikmuster aus Lichtflecken wie bei anderen Glasern. Die Spitze von Segment 2 zeigt einen zitronengelben spitzenförmigen Fleck. Die Augen sind auffallend smaragdgrün (bei farbigen Tieren). Die Seite des Thorax hat zwei gelbe Bänder. Schulterstreifen fehlen. Die Flügel sind klar, mit einem orangefarbenen Fleck an der Basis der Hinterflügel, der besonders beim Männchen auffällt. Darüber hinaus gibt es keine nennenswerten Unterschiede in der Markierung zwischen Männchen und Weibchen.
Die Körperlänge ausgewachsener Tiere liegt zwischen 62 und 66 Millimeter. Das Larve ist für einen Glaser recht groß und breit: 38-40 mm. Unter Vergrößerung ist das bemerkenswert lange cercus der Larve. Auffällig ist auch, dass die Larve am Segment 6 einen langen Seitendorn und einen breiten Schamlippen. Der hintere Augenrand ist leicht gewölbt. Die Larvenhäute des frühen Glasers sind in der Farbe variabel, von fast schwarz bis durchscheinend braun. Die Larvenhäute sind in der Ufervegetation bis zu einer Höhe von etwa einem halben Meter zu finden.
Flugzeit
Der frühe Glaser gehört zusammen mit dem Glasschneider zu den ersten fliegenden Glasern. In warmen Jahren die ersten Bilder fliegt schon herum. Die letzten Bilder sind meist Ende August zu sehen. Die Hauptflugzeit ist von Ende Mai bis Mitte Juli.
Verhalten und Fortpflanzung
Der Lebenszyklus beträgt ein bis zwei Jahre. Der (erste) Winter wird als Larve verbracht und nicht wie bei den meisten anderen Glasern als Ei. Die Larven leben zwischen Unterwasserpflanzen und aus dem Wasser ragenden Pflanzen in der Uferzone. Das Auflaufen erfolgt von Ende April bis Ende Juli, mit einem Höhepunkt in der zweiten Maihälfte und im ersten Juni. Junge Imagos jagen weit vom Wasser, zum Beispiel entlang Waldränder. Auch offen Schilfland viele Jagdimagos sind zu finden. zu Eiern werden einsam vom Weibchen in lebenden und abgestorbenen Pflanzenteilen abgelagert.
Lebensraum
Der Frühglaser kommt hauptsächlich in sauberen Stillgewässern mit gut entwickeltem vor Landevegetation und Ufervegetation. Manchmal auch in der Nähe von vegetationsreichen Kanälen oder langsam fließenden Bächen. Die Art bevorzugt Torfmoore und Tümpel mit vergleichbarer Vegetation und guter bis guter Wasserqualität. Die Art kommt auch in mesotropheFreunde. Die Kombination von hohen, teilweise im Wasser stehenden Uferpflanzen und Unterwasserpflanzen, mit oder ohne Schwimmblätter, scheint eine Voraussetzung für die Besiedlung zu sein. Die Fortpflanzung erfolgt hauptsächlich in Niedermooren mit Feldern von Kratzen und strukturierten Schilfbeeten sowie in flachen, geschützten und nicht beschatteten Becken. Seit 2002 kann der Frühglaser auch bisher ungeeignete Biotope wie Stadtparks und Dünenseen besiedeln. Die Art kann vom Klimawandel, aber auch von einer verbesserten Wasserqualität profitieren.[3][4]
Vertriebsgebiet
Der frühe Glaser kommt in Europa, dem Nahen Osten und lokal in Nordafrika vor. In Europa ist das Verbreitungsgebiet fragmentiert und die Art kommt hauptsächlich in Süddeutschland, der Iberischen Halbinsel und dem nördlichen Balkan vor. In England und Südskandinavien kommt die Art nur in wenigen Gebieten vor. In den Niederlanden liegt der Schwerpunkt der Verbreitung in den Niedermoorgebieten Overijssel, Friesland, Utrecht und im südlichen Nordholland. Außerdem kommt die Art zunehmend auf den hohen Sandböden vor, in den Gelderse Poort, in Flevoland und in den Dünen.
Verwandte und ähnliche Arten
Der frühe Glaser kann mit dem verwechselt werden brauner Glaser (Aeshna grandis) und der Sattellibelle (Anax ephippiger), die ebenfalls einen braun gefärbten Hinterleib haben, bei den braunen Glasern fehlt jedoch die orange Tönung am Hinterleib und die Flügel sind deutlich braun. Die sehr seltene Sattellibelle hat am Hinterleib ein anderes Muster: einen breiten schwarzen Längsstreifen und einen blauen 'Sattel' an der Basis. Außerdem fehlen beiden Arten die gelben ährenförmigen Abzeichen am Bauchansatz und die auffallenden grünen Augen.
Die Larve ist in Größe und Form der Larve des etwas ähnlich grüner Glaser (Aeshna viridis), das blauer Glaser (Aeshna cyanea) und der braune Glaser, aber diese Arten haben kurze Cerci. Die Larve des nordischer Glaser (Aeshna Subarktis) hat auch lange Cerci, aber eine Verwechslung ist aufgrund der großen Unterschiede in Lebensraum und Zeitpunkt des Auftauchens fast unmöglich.
Bedrohungen und Schutz
Die Art ist auf dem Rote Liste der IUCN als nicht gefährdet, Bewertungsjahr 2007.[1] Auf der Niederländische Rote Liste (Libellen) ab 2004 galt der frühe Glaser noch als verletzlich, aber die Art erscheint nicht mehr auf der Liste 2015. Auf der Belgische Rote Liste (1998) gilt er als vom Aussterben bedroht.
Externe Links
- Niederländisches Artenregister
- Karten mit Sichtungen:
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