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Walter Hus | ||||
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Haus im Mai 2009 | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Walter Hus | |||
| Geboren | 2. Juli 1959 | |||
| Land | Belgien | |||
| Arbeit | ||||
| aktive Jahre | 1969 - | |||
| Genre(s) | klassische Musik | |||
| Beruf | Komponist - Solist | |||
| Instrumente) | Klavier - Decap Orgel | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| Aktiv in Maximalist! | ||||
| In dieser Formation | 1984-1989 | |||
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Walter Hus (Mol, 2. Juli1959) ist ein Belgier Komponist und Solist.
Er entwickelt sich vom Konzertpianisten (1969) zum Pianisten-Improvisator (1979) und schließlich vor allem zum Komponisten[1]. 1984 tritt er zusammen mit Thierry De Mey, Peter Vermeersch und Eric Sleichim im Maximalist!, mit dem er unter anderem die Musik für verschiedene Aufführungen von Anne Teresa De Keersmaeker und Wim Vandekeybus komponiert und performt. In den 1980er Jahren spielt Hus auch Free Jazz im jazz Belgisches Klavierquartett, er arbeitet mit dem Gent Avantgarde-Rockband Die Simpletones und komponiert für Modenschauen (einschließlich Fünf bis fünf vor dem Yohji Yamamoto).
Ab den 1990er Jahren konzentriert sich Hus noch mehr auf die Komposition und tritt weniger selbst auf. Er komponiert für Filme (einschließlich Suite Sechzehn von Dominique Deruddere und Das Kissenbuch von Peter Greenaway)[2], für Festivals (einschließlich Herbst und Normandie, Flandernfest, Antwerpen '93) und für verschiedene Theater- und Musikhäuser (u.a. Kaaitheater, deSingel, nach vorne, Felix Meritis, Hebbel-Theater und rote Pumpe).
Seine Kompositionen umfassen vier Streichquartette (La Theorie, Le Desir, Le Miroir und La Folie) und macht sinfonische Transkriptionen davon[3], Kammermusik für verschiedene Besetzungen, Musik für Chor und Blasinstrumente, ein Ciolookonzert, ein Klavierkonzert, zwei Gesangszyklen, eine Kinderoper (die Nacht) und die Oper Orfeo.[4]
Die drei Opern Herr der Narr & Tkint[5] / Blutwolf-Teufel[6] / Titus Andonderonicoastalminenloch[7] auf Text von Jan Decorte, wurden als "Meisterwerke stilistischer Gifte (...) makelloser Unterricht in Opernästhetik" bezeichnet.[8]
Im Jahr 2000 wurde Hus beauftragt, bestehende Musik für eine neue Generation neu zu übersetzen Decap Organe. Er sieht viel Potenzial in dem Instrument, fragt und bekommt eine Orgel für sein Studio in Sint-Joost-ten-Node.[9] Seitdem komponiert er für seine (voll computergesteuerte) Decap-Orgel und tritt auch damit auf[10]: 2010 macht er eine Version von Universelle Nation für die Dokumentation Klang von Belgien[11].
2012 schreibt Hus eine Oper basierend auf Chris Ware's Band.[12]. 2015 gewinnt er beim Ostende Filmfestival das Ensor vor dem beste Musik für den Soundtrack des Films N - Der Wahnsinn der Vernunft von Peter Krüger.[13]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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