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Le Soir (Französisch für "der Abend") ist ein französischsprachiges BelgierZeitung. Die Zeitung erscheint in Brüssel und fünf weitere Regionen. Die Morgenzeitung kommt auch mit Ausgaben Namur-Luxemburg, Lüttich, Hennegau, Wallonisch-Brabant und seit März 2011 auch mit der Edition Brüssel-Peripherie für Französischsprachige in den flämischen Vororten der Region Brüssel-Hauptstadt.
Redaktionsleitung
Im Gegensatz zu fast allen großen belgischen Zeitungen Le Soir schließe dich niemals einer politischen oder philosophischen an Säule. Die Zeitung war parteiunabhängig und nicht kirchlich beeinflusst, sondern spiegelte traditionell die Gefühle des Brüsseler Kleinbürgertums wider. Obwohl sich Le Soir als neutrales Informationsblatt bezeichnet, hat es zu bestimmten Themen scharf Stellung bezogen (z.B. gegen Leopold III in dem königliche Ausgabe).
Heute versteht sich Le Soir als "eine unabhängige, fortschrittliche Tageszeitung". Sie will nach eigener Aussage eine Gegenkraft sein, zuhörend, aktuell und populär, und nicht die Tageszeitung der Macht ("contrepouvoir", "à l'écoute, en phase avec la société", "populaire, par opposition à un quotidien de l'establishment").
Le Soir will sich nach eigenen Worten dem Menschenrechte und der Frauenrechte, für Menschenwürde, Meinungsfreiheit, Toleranz, Multikulturalismus und für Differenz.[Quelle?]
Le Soir sie versteht sich als Sprachrohr der Brüsseler Frankophonie und Verteidigerin der französischsprachigen Einwanderer in der Flämische Vororte rund um Brüssel.[Quelle?] Die Zeitung scheut Kontroversen nicht. Zum Beispiel forderte ein Artikel Mitglieder der Partei Neue flämische Allianz (N-VA) auf ein Boot steigen und dann im Meer versinken. Als die flämische Wohnordnung auch in einem Meinungsartikel mit einem Foto von a Massengrab der Opfer, die in . gestorben sind ethnische Gewalt im Nigeria, verklagte die N-VA Le Soir wegen Rassismus.[1] Die angesprochene Organisation, die Zentrum für Chancengleichheit und Antirassismus, erklärte sich für entscheidungsunfähig.
Von 2001 bis 2011 Beatrice Delvaux Chefredakteur.[2]
Geschichte
Le Soir erschien erstmals 1887 als kostenlose Werbezeitschrift, gegründet von Emile Rossel. Die Zeitung wurde von Anfang an herausgegeben von Rossel & Cie, wem es noch gehört. Die französische Zeitung La Voix du Nord ist auch eine Rossel-Filiale.
Während der Zweiter Weltkrieg die Redaktion der Zeitung wurde der deutschen Besatzung unterstellt. Das machte Le Soir ein Parteiorgan der Nazis. Am 9. November 1943 wusste es Unabhängigkeitsfront jedoch die Lieferung von Le Soir abfangen und als humorvollen Stunt a gefälschte Version von Le Soir in denen die deutschen Besatzer verspottet wurden.
Seit November 2005 ist Le Soir auf der sogenannten Berliner Format.
Auflage und Verkauf
Laut der Zentrum für Medieninformation 2007 hatte die Zeitung eine Tageszeitung Auflage von 113.780 Exemplaren bei einem bezahlten Verkauf von 94.253 Exemplaren (dann 100 % in Printversion). Auflage und Verkauf sind seither jedes Jahr zurückgegangen und erreichten im Jahr 2015 69.410 Exemplare (Druckauflage) bzw. 66.267 Exemplare (58.840 Print und 7.427 Digital). Die digitale Version machte im Jahr 2015 11,2 % des Umsatzes aus. In 8 Jahren sind die Verkäufe von Le Soir um 30 % zurückgegangen, ein Verlust, der etwas höher ist als der aller französischsprachigen Tageszeitungen in Belgien, die sich mit diesem Zeitraum befassen %.
| Name | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausgabe - Druck | 113.780 | 102.858 | 101.167 | 95.801 | 91.767 | 87.298 | 81.538 | 74.202 | 69.410 |
| Verkauf - Drucken | 94.230 | 88.301 | 84.934 | 80.644 | 78.226 | 74.607 | 69.069 | 63.282 | 58.840 |
| Vertrieb - Digital | 23 | 316 | 347 | 425 | 1.179 | 4.517 | 7.382 | 6.649 | 7.427 |
| Umsatz - Gesamt | 94.253 | 88.617 | 85.281 | 81.069 | 79.405 | 79.124 | 76.451 | 69.931 | 66.267 |
Chefredakteur
- Pierre Lefevre und André Riche
- Guy Duplat
- Beatrice Delvaux von 2001 bis 2011
- Didier Hamann (ab 2011)
Externer Link
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| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
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