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Warin I

Warin ich (c. 800 - 20. September856) war von 826 Abt des Abtei von Corvey.

Warin war der Sohn des fränkisch Anzahl Egbert von Sachsen, das ist der Titel von Herzog (Dux) von der Sachsen trug, und der Heilige Ida van Herzfeld. Zunächst war er Schüler an der Hofschule des Kaisers Karl der Große zu Aachen. Obwohl er adeliger Abstammung war und für hohe Ämter am fränkischen Hof bestimmt war, entschied sich Warin, Mönch im Kloster zu werden. Corbie zum Somme. Hier wurde er erzogen Radbert Paschasius.

822 wechselte Warin an die neu gegründete TochtergesellschaftAbtei von Corbie: Corbeia Nova zum Weser (Abtei von Corvey). Hier war er den Quellen zufolge als Lehrer tätig. Am 26. April 826 wurde er zum Abt dieser Abtei gewählt. Seine Wahl zum Abt wurde 833 vom Kaiser anerkannt Ludwig der Fromme. Er wurde damals auch zum Abt der Abtei ernannt Rebais in dem Diözese Meaux. Auf diese Weise lockerte Kaiser Ludwig der Fromme die Verbindung zwischen der Abtei Corvey und ihrer Mutterabtei Corbie.

Warin van Corvey spielte eine wichtige Rolle bei der Christianisierung Nordwestdeutschlands. Im Jahr 834 gründete er eine Mission in verprügeln und im Jahr 855 ein in Fischmaul. Sein Lehrer Paschasius widmete ihm das Werk De corpore und sanguine Domini (auf dem Leib und Blut des Herrn) und sandte ihm auch sein Werk De fide, spe et Nächstenliebe (über Glaube, Hoffnung und Barmherzigkeit).

836 spendete der Abt Hilduin von Saint-Denis der Körper des hl.Vitus in der Abtei von Corvey. Dieses Relikt wurde von Warin in einem feierlichen Prozession in seine Abtei überführt.

Literatur

  • (das) K. Schmid und J. Wollasch (Hrsg.), Der Liber Vitae der Abtei Corvey (Wiesbaden, 1983-1989; 2 Bde.).

Externe Links

  • (das) Wilhelm Kohli, "Warin I. (Corvey)", im: Biographical-Bibliographisches Kirchenlexikon 13 (Herzberg: Bautz, 1998), Spalte 358-359, ISBN 3-88309-072-7.