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Weinigpoten
kleine Beine
kleine Beine
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Gliederfüßer (Arthropoden)
Wurzelstock:Myriapoda (Tausendfüßler)
Klasse
Pauropoda
Lubbock, 1868
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kleine Beine aufWikispeziesWikispezies
(und) Weltregister der Meeresarten
Portal  Portalsymbol  Biologie

kleine Beine (Pauropoda) Form a Klasse von klein, arthropoden tiere aus dem Wurzelstock Tausendfüßler (Myriapoda). Weltweit sind etwa 780 Arten bekannt. Erwachsene Beinchen leben hauptsächlich in Böden und toten Blättern. Sie erreichen eine Körperlänge von bis zu 2 mm Länge. Kleine Beine sind wahrscheinlich eine Schwestergruppe der Tausendfüßler.[1]

Lebensraum und Gewohnheiten

Kleine Beine sind auf der ganzen Welt zu finden. In einem Liter Erde befinden sich durchschnittlich fünf bis zehn Exemplare. Sie bewohnen die oberen Zentimeter des Bodens, vorzugsweise in lockeren humusreichen Böden. Sie können jedoch bis zu einer Tiefe von 50 cm auftreten.[2] Es ist noch nicht vollständig bekannt, wovon die Tiere genau fressen. Bis dahin untersuchte Arten ernährten sich Pilzfäden (Hyphen), wo sie mit Hilfe ihrer Kiefer in diese Fäden beißen und die Fäden dann sozusagen mit Mundmuskeln leersaugen.

Bauen

Wie alle Mitglieder der Tausendfüßler bestehen die wenigbeinigen Tiere aus Tieren mit ähnlichen Segmenten. Die Paarbeiner Westeuropas haben neun oder zehn Segmente mit jeweils einem Beinpaar. Von oben betrachtet scheint das Tier weniger als zehn Segmente zu haben. Dies liegt daran, dass in einigen Segmenten die Panzer (tergites) sind rudimentär oder kommen gar nicht vor. Bei den Mehrbeinern besitzen die zweiten bis sechsten Tergite jeweils ein deutlich sichtbares bürstenförmiges Sinnesorgan, das Trichobothrium.

Die Beine sind fast alle gleich geformt, nur das erste Beinpaar kann weniger Gelenke haben oder fehlt ganz. Am 2. bis 12. Beinpaar haben die Tiere pralle Beutel (sog Coxalorgan) und vom 3. bis 12. auch schieferförmige Strukturen (Styling).

Der Kopf ist sehr klein, das Gehirn reicht bis in das erste Körpersegment. Die Augen fehlen, aber der Kopf ist auf beiden Seiten mit Organen versehen, die auf chemische und mechanische Reize empfindlich reagieren. Die Antennen bestehen aus einer Kette gleicher Glieder.

Das Oberkiefer der Tiere sind spitz und bestehen nur aus einem Abschnitt. Sie dienen zum Durchstechen von Pilzfäden. Das Unterkiefer sind schmal und liegen neben einer dreieckigen Platte, die aus der entsprechenden Brustplatte (Sternit). Wie bei der Bija Symphyla (Wurzel Tausendfüßler) fehlt ein zweiter Oberkiefer.

Taxonomie

Phylogenie Myriapoda

Über die Klassifikation innerhalb der klassischen Taxonomie besteht kein Konsens. Laut molekulargenetischer Forschung sind die Pauropoda und die diplopode (Tausendfüßer) so genannte Schwestergruppen. Zusammen bilden sie a Klade das ist die Schwestergruppe der Symphyla (Wurzel Tausendfüßler). Diese drei bilden zusammen eine Schwestergruppe der chilopoda (Tausendfüßler). Innerhalb der Pauropoda werden vier Familien unterschieden: