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Das Wissenschaftssektor wird als Bezeichnung für alle Aktivitäten im Bereich der Wissenschaft verwendet. In diesem Zusammenhang spricht man auch von der Bildungs- und Wissenschaftsbereich und manchmal von der Kultur- und Wissenschaftsbereich. Die wirtschaftliche Bedeutung dieses Sektors wird zunehmend erkannt.
Allgemeines
Der Wissenschaftssektor wird unterstützt von der Regierung immer noch oft als Erweiterung der Universität und vergleichbaren Einrichtungen, wobei die Wissenschaft in direkte, indirekte und Auftragsforschung unterteilt wird. Der erste Geldfluss kommt von der Zentralregierung und geht direkt an die Universitäten. Der zweite Mittelfluss kommt ebenfalls direkt von der Zentralregierung, wird aber nur von Stellen wie der NWO, das KNAW und vergleichbare europäische Forschungsförderer. Der dritte Förderstrom steht für Auftragsforschung, die beispielsweise von Kommunen oder der Industrie bezahlt wird. Ein Teil des Wissenschaftssektors ist Teil der Regierung oder der Industrie selbst, wie beispielsweise Institute wie das KNMI, Rijkswaterstaat und große Industrielabore wie Shell und Unilever.
Der Wissenschaftssektor kann auch als Sammlung von Labore, Forschungsinstitute, Graduiertenschulen, Verlage, Bibliotheken und Bildungsinstitutionen, und wissenschaftliche Einrichtungen der Regierung, unabhängige Verwaltungsorgane, Interessengruppen, Industrie und andere Organisationen.
Die Bedeutung der Wissenschaft
Heute gilt ein starker Wissenschaftssektor aufgrund seiner wissensintensiven Natur als entscheidend für eine starke und gute Wirtschaft. Im Jahr 2004 gab die niederländische Regierung etwa 1,7 % des BIP für die Wissenschaft aus. Ziel ist es, diesen im Jahr 2010 auf 3,0 % zu steigern.