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Wijnvlek
Weinfleck
Nävus flammeus
Codierungen
ICD-10Q82.5
ICD-9757.32
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Der Portweinfleck auf dem Kopf von Michael Gorbatschow ist gut sichtbar

EIN Weinfleck (Latein: Nävus flammeus) ist angeboren Gefäßanomalie, bei der die Kapillaren in der Haut im Durchmesser zugenommen haben, eine (kapillare) Gefäßfehlbildung. Sie treten hauptsächlich im Nacken und im Gesicht auf. Eine berühmte Person mit einem Portweinfleck ist Michael Gorbatschow.

Etwa ein halbes Prozent der Bevölkerung wird mit Portweinflecken geboren. Der Zustand ist nicht erblich.

Ein Portweinfleck sieht aus wie eine rosa bis violette Verfärbung. Bei der Geburt sieht der Fleck oft flach und rosa aus. Mit der Zeit können sich die Blutgefäße weiter ausdehnen, wodurch der Portweinfleck dunkler und dicker wird. Ein Portweinfleck (angeboren) muss von Zuständen wie Hämangiom (in 80% der Fälle bei der Geburt nicht vorhanden).

Bei einem kleinen Prozentsatz der Menschen mit einem Portweinfleck im Gesicht gibt es auch innere Gefäßanomalien im Gehirn die manchmal Probleme bereiten, wie z Epilepsie. Man spricht dann davon Sturge-Weber-Syndrom.

Therapie

Ein Portweinfleck wird nie spontan verschwinden. EIN Laserbehandlung kann gute Ergebnisse liefern, die Blutgefäße erhitzen und schrumpfen. Der Fleck kann nach zehn Behandlungen vollständig verschwunden sein. Manchmal ist der Fleck jedoch auch nach mehr als 30 Behandlungen noch zu sehen. Eine Studie aus dem Jahr 2007 ergab, dass die Farbe auch nach erfolgreicher Behandlung wieder nachdunkeln kann.[1]Es gibt auch KosmetikTarntechniken Ursache der Abweichung mit bilden kann praktisch unsichtbar gemacht werden.

In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden diese Portweinflecken bei sehr jungen Babys mit Röntgenstrahlen behandelt. Als Ergebnis dieser Behandlung verschwand der Portweinfleck, aber an seiner Stelle kehrte eine viel weißere Haut mit reduzierter Pigmentierung zurück. Darunter liegende Blutgefäße waren deutlich sichtbar und die Haut war unter dem Einfluss von Sonnenlicht kaum gebräunt. Bei Erreichen eines höheren Lebensalters kommt es im behandelten Bereich zu einer beschleunigten Alterung mit stark erhöhtem Risiko für Melanom. Diese Behandlungstechnik wird nicht mehr verwendet.[Quelle?]