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Wilhelm Marx (Köln, 15. Januar1863 - Bonn, 5. August1946) war ein DeutscheAnwalt und Politiker. In dem Weimarer Republik war er wiederholt Kanzler (Regierungschef).
Marx war der Sohn eines Volksschullehrers. Er studierte Rechtswissenschaften in Bonn und arbeitete danach hauptsächlich an Gerichten, unter anderem als Richter. Von 1907 bis 1921 war er Oberlandesgerichtsrat im Düsseldorf und später Senatspräsident der Kammerorientiert in Berlin.
Als Mitglied der Katholischen Zentrumspartei Ab 1899 war er Mitglied des Parlaments von Preußen und ab 1910 im Deutschen Bundestag, der Reichstag. Dem ruhigen, vermittelnden Politiker ging es vor allem um Bildung und Kultur.
Im November 1923 wurde Marx erstmals Bundeskanzler. Bis Januar 1925 leitete er zwei Kabinette, von Mai 1926 bis Juni 1928 zwei weitere Kabinette. Dazwischen war er Minister unter dem parteilosen Kanzler Hans Luther. Anfang 1925 war Marx für einen Monat Ministerpräsident von Preußen.
Bei der Präsidentschaftswahl 1925 war Marx der Kandidat der Mitte-Links-Parteien, verlor aber gegen Paul von Hindenburg.
In der Zeit des Nationalsozialismus Marx lebte zurückgezogen in Bonn.
| Vorgänger: Gustav Stresemann | Reichskanzler Kabinett Marx I, Kabinett Marx II 1923-1925 | Nachfolger: Hans Luther |
| Vorgänger: Hans Luther | Reichskanzler Kabinett Marx III, Kabinett Marx IV 1926-1928 | Nachfolger: Hermann Müller |
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