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Willigis (Schöningen, ca. 940 – Mainz, 23. Februar1011) war mal Erzbischof von Mainz. Er spielte eine wichtige Rolle in der Politik seiner Zeit.
Er stammte aus Schöningen, wo sein Vater den einfachen Beruf des Stellmachers ausübte. Wegen seiner vielversprechenden Intelligenz durfte er für einen Priester studieren. Volkold van Meissen stellte ihn vor Otto I. der Große. Als Kommilitone von Kaiser Otto II mit letzterem freundete er sich an.
Ab 971 diente Willigis als Kanzler des Kaisers. Otto II. ernannte ihn 975 zum Erzbischof von Mainz und Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches. Schon bald nach seinem Amtsantritt als Erzbischof von Mainz begann er mit dem Bau des Großen Mainzer Dom.
Er spielte eine wichtige Rolle in seiner Loyalität gegenüber der Kaiserin Theophanu während ihrer Regentschaft über die noch Minderjährigen Kaiser Otto III, vor allem in den ersten Jahren während der bevorstehenden Übernahme durch (der Cousin seines Vaters) Hendrik der Streitsüchtige[1].
Er wurde im . begraben Stephanskirche in Mainz.
Externe Links
- (und) "Heiliger Willigis", Eintrag in Katholische Enzyklopädie (1913)
- Heiratsurkunde von Kaiserin Theophanu
- Theophanu
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Gemeinsame Normdatei:118633384 |