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Wilma Bouw

Wilma Bouw war ein Bauunternehmen und Projektentwickler mit Sitz in Weert und das gab es von 1939 bis 1998.

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1939 von H.J. Willemsen und H.P.C. Maas, daher der Name Wilma. Sie gründeten eine Baufirma. Sie errichteten in Weert das Pensionat Sint Louis, wurden danach aber wegen Kriegsgefahr zum Militärdienst eingezogen. Nach der Demobilisierung nahm das Unternehmen seine Tätigkeit wieder auf, wurde jedoch 1942 eingestellt und Ende 1944 nach der Befreiung von Nordbrabant und Limburg wieder aufgenommen. Es wurde mit Reparaturen an kriegsgeschädigten Bauernhöfen und dergleichen begonnen, und es wurden auch einige Häuser gebaut.

1952 wurde der erste Großauftrag über die Vorbereitung des Grundstücks und den Bau von 860 Wohnungen im Rahmen der Nazareth planen zu Maastricht. 1959 wurde der Turm der of Martinskirche in Weert restauriert.

Danach wuchs das Unternehmen schnell. 1960 wurde ein eigenes Bausystem entwickelt. Es handelte sich um ein Guss-Bausystem mit einer speziellen Schalungsmethode. Dadurch konnten sowohl niedrige als auch hohe Gebäude realisiert werden.

Von den weiteren Projekten sind zu nennen: ca. 400 Wohnungen im Bezirk Maastricht Malberg und den Bau mehrerer Einkaufszentren, darunter das Münzpassage te Weert (1970) und De Roselaar te Roosendaal (1985). Der Bau kompletter Wohngebiete inklusive Infrastruktur und Einrichtungen wurde zum Kerngeschäft von Wilma. Etwa 12.000 Galeriewohnungen wurden nach dem Wilma-Bausystem errichtet. Der bekannte Hausstil, ein dunkelblaues spitzes Dreieck, war auf vielen Baustellen anzutreffen.

1997 folgte die Ankündigung, dass das Familienunternehmen Wilma zusammen mit der börsennotierten BAM BAM Wilma fusionieren würde, aber diese Fusion, die zu einem Unternehmen mit 6500 Mitarbeitern führen würde, kam nicht zustande. 1998 ging Wilma zusammen mit NBM-Amstelland, das sich hauptsächlich auf die Herstellung von Baustoffen spezialisiert hat. Auf diese Weise erhoffte man sich eine gute Synergie. Das neue Unternehmen beschäftigte 9.636 Mitarbeiter.

Allerdings wurde NBM-Amstelland bald aufgeteilt und so wurde Wilma Teil des Königliche BAM-Gruppe. Der große Hauptsitz in Weert wurde 2005 abgerissen. Das neue Büro von BAM Woningbouw Wilma Weert wurde 2005 in Betrieb genommen und am 1. Januar 2009 in BAM Woningbouw Weert umbenannt und der Name Wilma in den Niederlanden war endgültig verschwunden. Wilma Deutschland in Ratingen läuft mit Frank Maas, dem Sohn von Luud Maas, als Direktor weiter auf Hochtouren.

Externe Quellen