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Wilhelmus Hermanus (Wim) Vroom (Amsterdam, 19. Mai1930 − Bergen (Nordholland), 30. August2019) war ein niederländischer Ökonom und Abteilungsleiter an der Rijksmuseum.
Biografie
Vroom war ein Nachkomme der Familie Vroom van V&D und ein Sohn von Herrn Wolbertus Johannes Vroom (1898-1973) und Antonia Helena Maria Dreesmann (1902-1976). 1956 schloss er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Amsterdam, und legte dort 1961 seinen Bachelor in Kunstgeschichte ab. Soweit wir wissen, war seine erste Veröffentlichung 'Suster Bertkens doopceel', in Der neue Sprachführer ab 1958. Anschließend war er Kurator des historisch-topographischen Atlas des Amsterdamer Stadtarchivs. Von 1971 bis 1995 war er dem Rijksmuseum als Direktor der niederländischen Geschichtsabteilung (als Nachfolger vonas Dick Couvée). Er hat im Laufe der Jahre Dutzende von Artikeln über Kunst und Geschichte veröffentlicht. Darüber hinaus war er an der Organisation vieler Ausstellungen in seinem Museum beteiligt, für die er auch an den begleitenden Katalogen mitwirkte. Darüber hinaus war er Initiator der Fotoaufträge, die das Rijksmuseum ab 1975 jährlich vergibt (Dokument Niederlande). Er hat promoviert cum laude an der UvA, ebenfalls in Wirtschaftswissenschaften, ab 22. Mai 1981 Finanzierung des Dombaus im Mittelalter, insbesondere der Dom zu Utrecht; für diese Dissertation erhielt er den Buchelius-Preis und wurde 2010 ins Englische übersetzt. 1983 veröffentlichte er ein ähnliches Werk über die Liebfrauenkirche in Antwerpen. Ab 10. September 1991 war er he Professor nach besonderer Ernennung Niederländische Kulturgeschichte, insbesondere das Studium von Objekten, an der UvA wegen der Königliche Archäologische Gesellschaft. Am 12. Februar 1992 hielt er seinen Antrittsvorlesung unter dem Titel Im tumultu gosico. Über Laien und Bettler in turbulenten Zeiten. Ab 1. September 1997 ging er mit emeritierter Status. 1999 trug er zum Buch bei Globales Bankwesen, ABN AMRO 1824-1999.
Von 1989 bis 2008 war Vroom Vorsitzender der Ineke-Feitz-Stiftung, benannt nach seiner Nichte Ineke, Tochter von Margaretha Agnes Maria Feitz-Dreesmann (1909-1998), die die Stiftung gründete und deren Tochter Christine Justine Maria Feitz (1933-1945) plötzlich starb 1945 im Alter von 11 Jahren. Diese Stiftung setzt sich für schutzbedürftige und behinderte Kinder ein.
Professor Doktor. Dr. W. H. Vroom starb 2019 im Alter von 89 Jahren. Er war Witwer von Eline van Leeuwen (1942-2004), mit der er unter anderem Museum Kranenburgh veröffentlicht, und mit denen er zwei Söhne hatte.
Literaturverzeichnis
- Finanzierung des Dombaus im Mittelalter, insbesondere der Dom zu Utrecht. Maarssen, 1981 (These).
- Finanzierung des Dombaus im Mittelalter. Die Großzügigkeit der Gläubigen. [Amsterdam], 2010.
- Die Liebfrauenkirche in Antwerpen. Finanzierung des Baus bis zum Bildersturm. Antwerpen/Amsterdam, 1983.
- Wilhelm von Oranien. Für Gewissensfreiheit. Amsterdam, 1984 (Ausstellungskatalog).
- Im tumultu gosico. Über Laien und Bettler in turbulenten Zeiten. Nimwegen, 1992 (Eröffnungsrede).
- Das Wundermitglied von Jan de Witt und andere niederländische Relikte. Nimwegen, 1997.
- [Mit Eline van Leeuwen] Architektur in Bergen und Bergen aan Zee, 1900-1940. Bergen, 1997² und 2003³.
- Wo die Glocken läuten, ..... Die Glocken von Etten-Leur. Etten-Leur, [2000].
- Der Neue Kreis in Bergen (N.-H.). Philosophen und Künstler in Bergen 1916-1919. Bergen, 2006.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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Bibsys:90191148 |