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Windpark Krammer Wind | ||
| Ort | ||
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| Land | Die Niederlande | |
| Ort | Philipsdam, Seeland | |
| Koordinaten | 51° 40′ N, 4° 10′ O | |
| Technik | ||
| Zentraler Typ | Windpark | |
| Energie Produktion | ||
| Leistung | 102 MW | |
| Jahresertrag | 314,3 GWh[1] (100.000 Haushalte) | |
| Kapazitätsfaktor | 35,2% | |
| Windmühlen | ||
| Nummer | 34 | |
| Art | Enercon E-115 | |
| Leistung | 3,0 MW | |
| Achshöhe | 122 m | |
| Durchmesser | 115 m | |
| Spitzenhöhe | 180 m | |
| Infrastruktur | ||
| Verknüpfung | 66 kV im Feld 150 kV-Ausfuhr | |
| Netzanschluss | mittlere Rüstung | |
| Betriebsbereit | ||
| Baubeginn | 2016 | |
| Bauende | 2019 | |
| Webseite | Windpark Krammer Wind | |
Windpark Krammer Wind ist ein neuer Windpark in Seeland auf und um die Krammerschleusen im Philipsdam. Der Park besteht aus 34 Turbinen mit einer Gesamtkapazität von 102 MW. Es ist der größte private Windpark und damit die größte Bürgerinitiative der Niederlande.[2] Die Bauarbeiten begannen 2016 und wurden 2019 abgeschlossen. Am 15. Mai 2019 wurde der Park von König Willem-Alexander offiziell eröffnet.[3]
Der Windpark wurde von der Genossenschaften Zeewind und Deltawind mit insgesamt 4000 Mitgliedern in der Provinz Zeeland und der Insel Goeree-Overflakkee.[4] Vier Unternehmen, AkzoNobel, DSM, Google Inc. und Philips haben Verträge über den Kauf des gesamten Stroms unterzeichnet.[4]
Die 34 Windmühlen sind vom Typ Enercon E-115 mit einer Leistung von jeweils 3 MW. 2017 bereits die ersten Windkraftanlagen ausgeliefert Elektrizität, aber das gesamte Projekt wurde erst 2019 abgeschlossen.
Das Projekt erforderte insgesamt Investition 215 Millionen Euro.[5] Davon werden 7,5 Millionen Euro von den mehr als Mitgliedern beider Genossenschaften aufgebracht. Der deutsche Lieferant der Turbinen, Enercon, bringt auch Eigenkapital im.[5] Der Rest wurde von einem Konsortium aus vier Banken geliehen. Die Laufzeit dieser Projektfinanzierung beträgt 15 Jahre, gerechnet ab Fertigstellung des Windparks.[5] Obwohl der Park eine Initiative von Bürgern ist, wird der Park durch die SDE-Schema und daher nicht mittels der Postleitzahlen-Rosenschema (schließlich ist die betreffende PLZ-Rose auch viel zu klein, um genügend teilnehmende Mitglieder darin zu bekommen) oder mittels Netting.
Auswirkung auf die Umwelt
Der Park ist in weiten Teilen von Goeree-Overflakkee, Tholen und Schouwen-Duiveland zu sehen und daher bei der lokalen Bevölkerung nicht sehr beliebt.[6]
Die Windkraftanlagen sind mit einer Technologie ausgestattet, die sie vorübergehend abschaltet, wenn Vögel oder Fledermäuse entdeckt werden oder wenn Schatten auf Häuser auftritt.[2] Das Detektionssystem arbeitet sowohl mit Ultraschall-Detektoren als auch mit Kameras mit Bilderkennung und das Abschalten der Windkraftanlagen kostet monatlich etwa 10.000 bis 15.000 Euro an versäumter Stromproduktion.[7]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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