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Woordbeeld

EIN Wortbild ist die visuelle Darstellung, die ein bestimmtes Wort bei einem Leser oder Zuhörer hervorruft. Der Begriff kann in zwei völlig unterschiedlichen Bedeutungen verwendet werden:

  • richtig Rechtschreibung der Welt
  • das Bedeutung das sieht man.

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung ist eine Darstellung gesprochener Laute, und diese Rechtschreibdarstellung unterliegt Rechtschreibregeln. Die Rechtschreibregeln bestimmen somit das Wortbild: Schließlich geben sie die korrekte Schreibweise eines Wortes an.

In der Praxis wirft dies jedoch trotz der Regeln Probleme auf. Diese Probleme sind unterschiedlicher Natur.

Ton und Buchstabe: keine Eins-zu-Eins-Beziehung

Nur in idealen, konstruierten Schreibweisen wird jeder einzelne Laut durch einen Buchstaben gekennzeichnet, der nur zu diesem Laut gehört. In der Praxis unterscheidet sich in vielen Sprachen die Anzahl der Buchstaben von der Anzahl der Laute. (Niederländisch hat etwa 40 Laute und nur 26 Buchstaben.) Das kann Verwirrung stiften: „Ich sage Würze, aber wie schreibe ich es – mit -d oder mit -dt?" Beide Formen existieren, und sie konkurrieren miteinander.[1]

Die Verwirrung nimmt nur zu, wenn sich die Regeln ändern. Häufige Änderungen der Regeln führen zu Verwirrung. Die offizielle Schreibweise des Niederländischen (het Grünes Buch) wird alle zehn Jahre überarbeitet und mit der alternativen Schreibweise des Weißes Buch die Variation ist noch größer. Bei einigen Wörtern ist kein konstantes Wortbild mehr vorhanden. Dies schafft Unsicherheit über das Wortbild und führt zu Fehlern.[2]

Schriftdesign

Auch das erwartete Wortbild gängiger Begriffe ist ein bestimmender Faktor bei der Gestaltung moderner Schriftarten, die oft eine bestimmte Form des Lesens unterstützen sollen, wie zum Beispiel Briefe mit schrieb (Querbalken) für große Textstücke und serifenlose Buchstaben für kürzere Nachrichten.

Bedeutung

Ein Wort bezieht sich auf einen Teil der Realität: es evoziert aus diesem Fragment der Realität a Statue auf den Leser oder Hörer; damit Statue sind oft auch Verbände und Konnotationen verflochten: Verbindungen und Gefühle. Das Bild ist oft visuell der Natur: man kann es selbst sehen. Viele Wörter wachsen jedoch genau in ihrem Bedeutung aus der Notwendigkeit, die Vorstellungskraft überflüssig zu machen; sie beziehen sich dann auf abstrakte Konzepte.

Wortbilder in diesem Sinne sind nicht von den Kultur innerhalb derer sie auftreten: verschiedene Kulturen haben negative oder positive Assoziationen und Gefühle für ein bestimmtes Konzept (zum Beispiel). Aber auch die "wörtliche" Bedeutung ist nicht überall gleich.

  • Zum Beispiel haben verschiedene Kulturen unterschiedliche Wörter für "die Sprösslinge, die denselben Vater und dieselbe Mutter haben wie Sie". In dem Niederländisch wird unterschieden nach Sex: „Bruder“ neben „Schwester“, in Indonesisch zu Alter: „kakak“ (älteres Geschwister) neben „adik“ (jüngeres Geschwister). Die beiden Sprachen setzen völlig unterschiedliche kulturelle Wortbilder voraus.