WikiDer > Rendite bis zur Fälligkeit
Rendite bis zur Fälligkeit (oft mit YTM abgekürzt) ist eine Methode zur Berechnung des Effizienz auf einen Bindung.
Basierend auf dem aktuellen Kurs der Anleihe werden die Kupons und die Rückzahlung mit einer solchen Rendite abgezinst, dass die Summe dieser Barwerte dem Nennbetrag der Anleihe mal dem aktuellen Preis entspricht. Für die Diskontierung aller Zahlungsströme wird der gleiche Zinssatz verwendet.
Reinvestitionsgutscheine?
Laut älteren Autoren (z. B. Reilly und Brown, unten erwähnt, und Fabozzi) basiert die Berechnung der Verfallrendite auf der Annahme, dass die Coupons mit der gleichen Verfallsrendite, die gerade berechnet wurde, reinvestiert werden können und werden. Da dies nur in einer zufälligen Situation der Fall wäre (wo sich der Marktzins für diese Anleihe trotz der kürzeren Restlaufzeit nicht geändert hat), sprechen diese Autoren von einer "Renditeillusion". In einer normalen Form des Ertragskurve auf diese reinvestierten Coupons würde eine (zunehmend) niedrigere Rendite erzielt.
Modernere Sicht: keine Reinvestition
Dies ist jedoch in der Formel nicht ersichtlich: Sie macht keine Aussage darüber, was mit erhaltenen Coupons passiert. Es bleibt dem Anleger überlassen, zu entscheiden, was er mit den erhaltenen Coupons macht: nicht reinvestieren (und wenn gewünscht ausgeben) oder vielleicht in etwas ganz anderes reinvestieren. (Siehe Forbes et al., unten erwähnt.)
Bei dieser – an sich zutreffenderen – Sichtweise ist anzumerken, dass der Begriff „nachgeben“ Reife" ist nicht ganz richtig, da zwischenzeitliche Cashflows eingehen, bei denen eine Entscheidung über eine Reinvestition getroffen werden muss.
Mit den oben genannten Vorbehalten ist YTM eine gute Methode, um verschiedene Anleihen nach ihren relativen Werten zu bewerten. Dabei ist zu beachten, dass YTM nur einer der Faktoren ist, die dabei eine Rolle spielen.
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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